Offshore-Produktion

Die aktuellen Marktbedingungen lassen den Börsengang des Öl- und Gasunternehmens in weite Ferne rücken. (Bild: Wintershall Dea)

Bereits 2020 hatte Wintershall Dea den Börsengang wegen der Corona-Pandemie verschoben, der neue Termin war eigentlich für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen. Die erneute Verschiebung auf einen nicht genannten „späteren Zeitpunkt“ begründeten Letterone und BASF nun damit, dass die Marktwerte von Öl- und Gasunternehmen noch nicht wieder die Höhe erreicht hätten, die die Anteilseigner erwarten, um einen Börsengang anzustoßen. Auch hätten sich die Öl- und zwar bereits deutlich erholt, diese Verbesserung sei in den langfristigen Analysteneinschätzungen bisher aber „noch nicht vollständig reflektiert“.

Wintershall Dea war im Mai 2019 mit dem Zusammenschluss der BASF-Tochter Wintershall und DEA Deutsche Erdoel entstanden. BASF hält an dem Unternehmen 67 % der Anteile, die Investmentgesellschaft Letterone um den russischen Oligarchen Michail Fridman 33 %. „Strategisch strebt BASF weiterhin uneingeschränkt an, ihre Anteile an Wintershall Dea zu veräußern“, sagte Dr. Hans-Ulrich Engel, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von BASF.

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