Das US-Justizministerium hat grünes Licht für die Übernahme von Monsanto durch Bayer gegeben. (Bild: Aamon – Fotolia)

Das US-Justizministerium hat grünes Licht für die Übernahme von Monsanto durch Bayer gegeben. (Bild: Aamon – Fotolia)

| von Ansgar Kretschmer

„Mit der Freigabe des Department of Justice stehen wir jetzt kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen“, erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. „Wir wollen Landwirten in aller Welt helfen, mehr und bessere Nahrungsmittel nachhaltiger zu produzieren.“ In Nordamerika machen die USA damit den Anfang, zu den noch ausstehenden Freigaben gehören die Zustimmung aus Kanada und Mexico. Bayer erwartet, die noch ausstehenden Genehmigungen, die für den Abschluss der Transaktion erforderlich sind, in Kürze zu erhalten.

Getrennt bis zum Verkauf an BASF

Bayer wird nach Erhalt der ausstehenden notwendigen Freigaben der alleinige Eigentümer der Monsanto Company. Gemäß den Auflagen US-Justizministeriums kann die Integration von Monsanto in den Bayer-Konzern erfolgen, sobald BASF den Erwerb der von Bayer abgegebenen Geschäfte vollzogen hat. Dieser Prozess soll in etwa in zwei Monaten abgeschlossen sein. Die Zustimmung der US-Behörde ist ein wichtiger Meilenstein für Bayer. Auf der Bayer-Hauptversammlung am 25. Mai hatten Aktionäre Verzögerungen beim Erhalt der Genehmigungen und unerwartet hohe Auflagen kritisiert. (ak)

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