Thyssenkrupp Uhde und der Mineralölkonzern MOL haben im ungarischen Tiszaújváros einen Polyol-Komplex eröffnet. In der 1,3 Mrd. teuren Anlage, für die 2019 der Grundstein gelegt wurde, sollen Rohstoffe für Kunststoff-Konsumgüter produziert werden. In der mit vollständig modularen Polyol-Einheiten ausgestatteten Anlage kommt der HPPO-Prozess zum Einsatz: Propylenoxid wird auf Basis von Wasserstoffperoxid produziert, als Nebenprodukt entsteht lediglich Wasser, das biologisch gereinigt werden kann. „Dank voll integrierter und hoch automatisierter Anlageneinheiten werden Polyol-Chemikalien hocheffizient und nachhaltig hergestellt“, befindet Nadja Håkansson, CEO von Thyssenkrupp Uhde. „Der Polyol-Komplex wird die Position und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erdölverarbeitung bis zur Polyolproduktion deutlich stärken“, ergänzt Zsolt Hernádi, Vorstandsvorsitzender und CEO der MOL-Gruppe. Die beiden Unternehmen unterzeichneten den Lizenzvertrag im Sommer 2017.

Neben einer Anlage im tschechischen Brünn ist der hier abgebildete Polyol-Komplex in Ungarn der zweite osteuropäische Standort des global operierenden Konzerns. (Bild: Thyssenkrupp Uhde)

In der mit vollständig modularen Polyol-Einheiten ausgestatteten Anlage kommt der HPPO-Prozess zum Einsatz: Propylenoxid wird auf Basis von Wasserstoffperoxid produziert, als Nebenprodukt entsteht lediglich Wasser, das biologisch gereinigt werden kann. „Dank voll integrierter und hoch automatisierter Anlageneinheiten werden Polyol-Chemikalien hocheffizient und nachhaltig hergestellt“, befindet Nadja Håkansson, seit dem 1. Mai 2024 neue CEO von Thyssenkrupp Uhde.

„Der Polyol-Komplex wird die Position und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erdölverarbeitung bis zur Polyolproduktion deutlich stärken“, ergänzt Zsolt Hernádi, Vorstandsvorsitzender und CEO der MOL-Gruppe. Die beiden Unternehmen unterzeichneten den Lizenzvertrag bereits im Sommer 2017.

10. Engineering Summit

Engineering Summit
(Bild: CHEMIE TECHNIK)

Bereits zum zehnten Mal veranstalten die VDMA Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau und Hüthig Medien / CHEMIE TECHNIK den Engineering Summit. Vom 1. bis 2. Oktober 2024 treffen sich auf der branchenübergreifenden Kommunikationsplattform Führungskräfte aus allen Segmenten des Anlagenbaus sowie Betreiber und Zulieferer. Dort werden strategische Fragestellungen, Herausforderungen und Chancen des Anlagenbaus thematisiert. In diesem Jahr stehen die Aspekte Agilität in volatilen Zeiten, Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Nachwuchsgewinnung auf dem Programm. Nähere Informationen unter www.engineering-summit.de

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