Mann mit Notebook in Werkshalle

(Bild: Softing Industrial)

Anlagen in der Prozessindustrie bestehen in der Regel aus mehreren hundert oder sogar tausenden von Feldgeräten, die oft von verschiedenen Herstellern stammen und unterschiedliche Protokolle für den Datenaustausch verwenden. In modernen Anlagen gehörten HART, FOUNDATION Fieldbus und PROFIBUS PA zu den wichtigsten verwendeten Protokollen Effiziente Parametrierung, kostengünstiger Betrieb und Wartung inklusive einer etwaigen Fehlerdefinition und deren schneller Behebung können da schnell zu einer Mammutaufgabe werden. Denn nicht nur bei den Protokollen ist die Lage komplex. Auch bei den unterstützten Schnittstellen für die Konfiguration der jeweiligen Feldgeräte und für die Weiterverarbeitung von Daten, gibt es noch keinen einheitlichen Standard. So müssen Anwender aktuell entweder elektronische Gerätebeschreibungen (Electronic Device Description, EDD), Gerätetreiber mit einer integrierten Bedienoberfläche (Field Device Tool/Device Type Manager, FDT/DTM) oder eine Kombination daraus (Field Device Integration, FDI) als Integrationstechnologie verwenden.

mobiLink Modems
mobiLink und mobiLink Power – ein kompaktes mobiles Interface für die wichtigsten Protokolle HART, FOUNDATION Fieldbus und PROFIBUS PA (Bild: Softing Industrial)

Ein Interface für alles bis in den Ex-Bereich hinein

mobiLink von Softing ist das erste akkubetriebene Tool, das die Anbindung an intelligente Feldgeräte und laufende Anlagen über die drei wichtigsten Protokolle, HART, FOUNDATION Fieldbus und PROFIBUS PA in einem Gerät unterstützt. Dafür steht die Funktionalität eines HART-Masters, FOUNDATION Fieldbus-Hosts und PROFIBUS PA-Masters zur Verfügung und ermöglicht die einfache Durchführung von Konfigurations-, Verwaltungs- oder Fehlerbehebungsaufgaben. Außerdem bietet das Gerät eine Schnittstelle zur Bereitstellung von Daten und zur Integration in Gesamtlösungen sowie die Anbindung über die Standards EDD, FDT/DTM und FDI.

mobiLink liest in einer HART-Umgebung über eine 4-20 mA-Stromschleife die primären Prozesswerte der angeschlossenen HART-Geräte aus und gewährleistet währenddessen die Stromversorgung der Feldgeräte über eine gespeiste HART-Schleife. Bei der Kommunikation über die Protokolle FOUNDATION Fieldbus und PROFIBUS PA kommt eine identische physikalische Schicht zum Einsatz. Ein gespeistes Feldbussegment stellt in diesem Fall die Stromversorgung sicher. Während der Verbindungsaufnahme prüft mobiLink die Feldbusspannung und die Polarität - ist diese nicht korrekt, kommt keine Verbindung zustande.

Die Kommunikation über einen Host Rechner oder Tablet läuft über eine Bluetooth- oder USB-Schnittstelle, wobei alle gängigen FDT-Rahmenanwendungen, die Technologien EDD und FDI sowie unterschiedliche Konfigurationswerkzeuge integriert werden können. Die optionale DevCom (DD) App von ProComSol, einem führenden Anbieter von HART Kommunikationslösungen, ermöglicht die einfache Konfiguration von Feldgeräten über ein Windows-, Android- oder iOS-Gerät. Ein spezieller Treiber ermöglicht den Einsatz des Field Device Management Tools FieldMate von Yokogawa. Durch die IECEx und ATEX-Zulassung (ATmosphères EXplosibles) mit Ex-Zulassung für Zone 1 und 2 ist mobiLink auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen geeignet.

Konfigurationsmöglichkeiten
mobiLink eignet sich für die Konfiguration, das Management oder die Fehlersuche in Feldgeräten - auch im laufenden Betrieb und in einer eigensicheren Umgebung. (Bild: Softing Industrial)

Vorausschauende Instandhaltung mit mobiLink Power

Das Schwesterprodukt mobiLink Power weist die gleichen Leistungsmerkmale wie mobiLink auf, indem es Zugriff auf HART-, FOUNDATION Fieldbus- oder PROFIBUS PA-Feldgeräte erlaubt. Die Besonderheit von mobiLink Power ist die integrierte Stromversorgung der Feldgeräte, die über USB durch einen externen Rechner erfolgt und deren Leistung für den Betrieb der meisten Geräte vollkommen ausreicht. Aus diesem Grund verfügt das Gerät allerdings nicht über eine Bluetooth-Schnittstelle und somit auch nicht über eine Ex-Zulassung. Ein typischer Anwendungsfall für mobiLink Power ist die vorausschauende Instandhaltung, bei der ein einzelnes Ersatzgerät auf der Werkbank vorkonfiguriert und durch das Wartungspersonal mit einer geringen Stillstandzeit der Anlage ausgetauscht wird. Es eignet sich außerdem für einen einfachen und schnellen Versuchsaufbau z.B. im Rahmen von Tests, Produktdemonstrationen oder Schulungen.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand

Durch den Einsatz von mobiLink können Anwender ihren Aufwand bei der Konfiguration, Parametrierung und Wartung von Feldgeräten erheblich reduzieren und gleichzeitig ihr Budget schonen, da sie nur ein Modem kaufen müssen. Durch seine Smartphone-Größe und sein geringes Gewicht ist mobiLink zudem sehr praktisch – es passt problemlos in die Hosentasche. Das Schwesterprodukt mobiLink Power ist das passende Tool für die effiziente vorausschauende Wartung und für Inhouse-Schulungen. Da es keine externe Stromversorgung benötigt, ist die Einrichtung sehr schnell erledigt.

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