Smart Factory mit Icons als Vernetzungssymbolik

(Bild: 2020 Blue Planet Studio/Shutterstock)

NOA (NAMUR Open Architecture) durchbricht die hierarchische Struktur der klassischen NAMUR-Automatisierungspyramide, indem sie die Datenübertragung aus smarten Feldgeräten rückwirkungsfrei auf einem zweiten Kanal ermöglicht. So gelingt ein durchgängiger digitaler Datenfluss über alle Produktionsebenen hinweg und die Bereitstellung von Daten aus der OT- an die IT-Ebene. Die notwendige Sicherheit bei der Datenübertragung ist durch die Nutzung der OPC UA Technologie garantiert. Anwender der Prozessindustrie bekommen auf diese Weise fundierte Erkenntnisse zum Anlagenzustand und können daraus Maßnahmen zur Optimierung ihrer Produktion ableiten.

Als Spezialist für industrielle Kommunikation bietet Softing Industrial für die Prozessindustrie Produkte zur skalierbaren und sicheren Datenintegration in Industrial IoT-Lösungen, die die NOA-Referenzarchitektur unterstützen. Sie gestatten den steuerungsunabhängigen Zugriff auf Feldgerätedaten, den Zugriff auf Prozess- und Maschinendaten in Steuerungen, sowie sichere Lösungen zur OPC UA-basierten Datenaggregation.

NOA-Referenzarchitektur
Softing Produkte unterstützen die NOA-Referenzarchitektur (Bild: Softing Industrial)

Steuerungsunabhängiger Zugriff auf Feldgeräte für Monitoring und Optimierung

Softings smartLink-Produkte werden parallel zur Steuerung eingesetzt und erlauben die Einbindung von Geräte- und Sensordaten aus der Feldebene in Monitoring- und Optimierungs-Anwendungen über offene Industriestandards einschließlich OPC UA, MQTT, HART IP und FDT/DTM. Dies ist in Bestandsanlagen mit HART- oder Feldbusinstallationen genauso möglich wie in neuen Projekten, die Industrial Ethernet nutzen. Der Einsatz von smartLink folgt allen Leitlinien des NOA-Konzepts. Die einfache Konfiguration und der kleine Fußabdruck ermöglichen eine schnelle und sichere Installation im laufenden Betrieb ohne Anpassung des Netzes. So ermöglicht smartLink die Digitalisierung von Bestands- und Neuanlagen und die Umsetzung kommender Industrial IoT-Herausforderungen, ohne dabei die Kommunikation im Kernprozess zu beeinflussen.

Zugriff auf Feldgerätedaten mit smartLink
Einfacher Zugriff auf Feldgerätedaten mit smartLink (Bild: Softing Industrial)

Flexible Integration von Steuerungsdaten

Über Softings edgeConnector-Produktfamilie lassen sich Prozess- und Maschinendaten aus Steuerungen in eine NOA-Umgebung einbinden. Als Docker Container stellen diese schlanken Softwaremodule eine eng abgegrenzte Funktionalität bereit und enthalten eine Bibliothek aller benötigten Komponenten, so dass sie unabhängig von der Umgebung ausgeführt werden können. Die Produktfamilie unterstützt den Zugriff auf die Daten in SIMATIC S7- oder Modbus TCP-Steuerungen. Über den offenen OPC UA-Standard ist die Integration in die NOA-Architektur und die Weiterverarbeitung der Daten für Monitoring und Optimierung möglich.

Noch mehr Infos und spannende Einblicke erhalten Sie unter industrial.softing.com/de/produkte.html

Integration von Steuerungsdaten mit Docker Containern
Flexible Integration von Steuerungsdaten mit Docker Containern (Bild: Softing Industrial)

Einbindung von aggregierten Produktions- & Maschinendaten in IT-Anwendungen

Der Aggregating Server ist eine zentrale Komponente einer komplexen NOA-Implementierung. Er etabliert eine abstrakte OPC UA-Schnittstelle zwischen der Prozessautomatisierung und der IT-Welt. Mit dem „Secure Integration Server“ greift Softing diesen Lösungsansatz auf. Mittels Datenaggregation lassen sich Daten aus verschiedenen Quellen in einem OPC UA-Server als Zugriffspunkt für IT-Anwendung zusammenfassen. Dies vereinfacht die Kommunikationsstruktur und reduziert den Konfigurationsaufwand für Anwender. Der Secure Integration Server unterstützt darüber hinaus das Laden einer OPC UA Companion Specification mit einem darin enthaltenen Informationsmodell, wie es von NOA festgelegt wurde Damit steht für IT-Anwendungen eine einheitliche, abstrakte Schnittstelle inklusive semantischer Information zur Verfügung. Auf diesem Weg lässt sich die von NOA geforderte Konvergenz von innovativen IT-Entwicklungen und bestehenden Automatisierungssystemen einfach umsetzen. Schließlich fasst der Secure Integration Server alle wichtigen Mechanismen für die Verwaltung, Reglementierung und Überwachung eines umfassenden Sicherheitskonzepts an einer zentralen Stelle der Gesamtlösung zusammen. Er setzt damit wesentliche Funktionalitäten einer NOA-Diode um.

Datenaggregation mit dem Secure Integration Server
Datenaggregation mit dem Secure Integration Server (Bild: Softing Industrial)

Selbstverständlich lassen sich die smartLink- und edgeConnector-Produkte sowie der Secure Integration Server im Rahmen einer Gesamtlösung miteinander kombinieren. Sie gestatten die Umsetzung einer NOA-Lösung ohne wesentliche Eingriffe in die Kernprozessautomatisierung einer bestehende Anlage, und sie sind gleichermaßen für Projekte mit neuen Anlagen geeignet. Softing plant außerdem eine Veröffentlichung sowohl des Secure Integration Server als auch von smartLink-Produkten als Docker Container. Damit lässt sich eine vollständige Lösung zur NOA-konformen Datenintegration mit für Container-Anwendungen geeigneten Tools und Services managen.

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