LNG-Anlage in Port Arthur

So soll die LNG-Anlage in Port Arthur einmal aussehen. (Bild: Sempra Infrastructure)

Im Juni hatten beide Unternehmen eine entsprechende Grundsatzvereinbarung geschlossen, der nun unterschriebene Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. In einer Absichtserklärung sagte Ineos darüber hinaus die Abnahme von weiteren 0,2 Mio. t pro Jahr aus einem weiteren LNG-Projekt in Port Arthur zu. Die ersten Lieferungen werden für 2027 erwartet.

Das Port-Arthur-LNG-Projekt ist eine bereits genehmigte Anlage auf einem 3.000 ha großen Gelände. Es wird voraussichtlich zwei Erdgasverflüssigungsanlagen und LNG-Lagertanks sowie zugehörige Einrichtungen umfassen, die in Zukunft insgesamt bis zu 13,5 Mio. Tonnen LNG pro Jahr produzieren könnten. Ineos will von dieser Menge also etwa 10 % beziehen.

LNG aus Texas könnte in Brunsbüttel anlanden

Ein mögliches Ziel für die Verschiffung des LNG könnte Brunsbüttel sein. Dort plant das Unternehmen German LNG Terminal, an dem die Bundesregierung über die Förderbank KfW beteiligt ist, eine Regasifizierungsanlage mit einer jährlichen Durchsatzkapazität von 8 Mrd. m³ Erdgas. Bereits im Juli hatte sich Ineos dort Kapazitäten eingekauft.

„Dieser langfristige Vertrag mit Sempra Infrastructure und die Vereinbarung über die Regasifizierungskapazität in Brunsbüttel sichern die Schlüsselbereiche der Wertschöpfungskette für Ineos über den Atlantik“, erklärte Brian Gilvary, Chairman von Ineos Energy. Der Vertrag stelle einen wichtigen Schritt auf dem Weg des Unternehmens dar und zwar „in einer Zeit bedeutender Veränderungen in der Energiebranche“.

„Wir freuen uns, Sempra Infrastructure und German LNG Terminal als langfristige Partner zu haben, die über bedeutende Fachkenntnisse im Bau und Betrieb von LNG-Anlagen verfügen. Diese Vereinbarungen sind ein wichtiger Teil unserer Strategie, ein Netzwerk von Verflüssigungs-, Verschiffungs- und Regasifizierungskapazitäten aufzubauen, um unsere Geschäftsbereiche und Kunden weltweit mit bezahlbarer und zuverlässiger Energie zu versorgen“, ergänzte David Bucknall, CEO von Ineos Energy.

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