ASV Stübbe nimmt neue Prüfeinrichtung für Pumpen in Betrieb
Mit einer Investition von mehr als 2 Mio. Euro hat der Kunststoffpumpen-Hersteller ASV Stübbe ein modernes, nahezu vollautomatisches Prüffeld errichtet (Bild: ASV Stübbe)

Mit einer Investition von mehr als 2 Mio. Euro hat der Kunststoffpumpen-Hersteller ASV Stübbe ein modernes, nahezu vollautomatisches Prüffeld errichtet (Bild: ASV Stübbe)

Sowohl vertikale als auch horizontale Kreiselpumpen, mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 350 kW und einer Fördermenge von bis zu 1.200 m3 pro Stunde, können ab sofort nahezu vollautomatisch geprüft werden. „Mit diesem neuen Prüffeld“, sagt der Geschäftsführer Klaus Warnecke, „sind wir bestens für weiteres Wachstum gerüstet.“

Mit einer der größten Investitionen in der Firmengeschichte zielt das Maschinenbauunternehemen insbesondere auf die wachsenden Märkte in Osteuropa, China und Südamerika ab. Bislang hob sich das Vlothoer Unternehmen vom Wettbewerb dadurch ab, dass man als einziger Pumpenhersteller auch Armaturen sowie Mess- und Regeltechnikeinrichtungen aus Kunststoff selbst produziert und somit optimal aufeinander abgestimmte Systeme aus einer Hand liefern kann. Mit der Inbetriebnahme des Prüffeldes verschafft sich der Hersteller einen weiteren Wettbewerbsvorteil am Markt.

Das neue Prüffeld, das aus zwei Prüfständen für horizontale und einem für vertikale Pumpen besteht, wurde gemeinsam mit dem Karlsruher Prüfsystem-Spezialisten Etewe für die Anforderungen des Pumpenherstellers entwickelt. „Uns ging es bei der Konzeption des Prüffeldes nicht nur darum, Pumpen verschiedener Größenordnung und Bauart weitgehend automatisiert testen zu können, sondern auch um die Verbesserung der Produktionsabläufe bei ASV Stübbe. Weiterhin haben wir zusätzliche Kapazitäten für die Entwicklung noch leistungsfähigerer Pumpen geschaffen.“

Zu den besonderen Highlights des Prüffelds gehört zum Beispiel eine Kameraüberwachung des gesamten Prüfvorgangs, die unter anderem das Aufspüren von Leckagen deutlich vereinfacht. Eine statische Druckprüfung als Extremtest bei Stillstand ist ein zusätzliches Plus für die Betriebssicherheit der Pumpen. Sämtliche Messdaten jeder einzelnen Pumpe werden vollautomatisch an das ERP-System übermittelt, so dass noch im Test ein Soll-Ist-Abgleich, zum Beispiel hinsichtlich Förderhöhe und – volumen sowie der Anschlussleistung, mit den Kundenanforderungen erfolgt. Außerdem überwacht das System zusätzlich Parameter wie den Schallpegel, Schwingungen, NPSH-Werte und das Ist-Drehmoment an der Pumpenwelle.

Parallel zu dem neuen Prüffeld hat das 340 Mitarbeiter starke Unternehmen, das sowohl bei Pumpen als auch bei Armaturen und Mess- und Regeltechnik ausschließlich auf chemikalienbeständige Kunststoffe setzt, auch eine neue Pumpenmontage in Betrieb genommen. Diese Fertigung ist im Zuge eines reibungslosen Materialflusses so ausgelegt, dass alle Produktionslinien in Richtung Prüfanlage führen. Selbstverständlich ist auch eine permanente Dokumentation des Produktionsfortschritts, so dass ein kontinuierlicher Soll-Ist-Abgleich mit dem geplanten Lieferdatum erfolgt.

(dw)

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