Clariant Innovation Center, das Zentrum für chemische Forschung und Prozesstechnologie im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. (Bild: Clariant)

Clariant Innovation Center, das Zentrum für chemische Forschung und Prozesstechnologie im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. (Bild: Clariant)

Das Anteilsverhältnis im Joint-Venture beträgt 51 % für Clariant und 49 % für India Glycols. Das Ziel der beiden Partner ist es, Ethylenoxid-Derivate (EO) aus erneuerbaren Quellen herzustellen. EO ist ein Zwischenprodukt, unter anderem für das Polymer Polyethylenglykol, welches für die Herstellung von Tensiden zum Einsatz kommt.  
Durch die Vereinigung der Produktions- und Vertriebskapazitäten soll das Joint-Venture zu einem führenden Anbieter erneuerbarer Materialien für den wachsenden Consumer-Care-Markt in Indien und angrenzenden Ländern aufsteigen. Gleichzeitig erhält Clariant die Möglichkeit, die EO-Derivate weltweit in den Segmenten Haushaltsreinigung, Körperpflege und industrielle Anwendungen zu nutzen. 

Laut der Vereinbarung bringt India Glycols das existierende EO-Derivate-Geschäft ein, das eine Mehrzweck-Produktionsanlage, inklusive einer Anlage für die Tensidherstellung, in Kashipur im indischen Bundesstaat Uttarakhand umfasst. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Chemikalien aus erneuerbaren, landwirtschaftlichen Quellen spezialisiert. 
Clariant steuert im Gegenzug seinen lokalen Geschäftsbereich Industrial & Consumer Specialties in Indien, Sri Lanka, Bangladesch und Nepal bei und leistet eine Nettozahlung, um sich den Mehrheitsbesitz von 51 % zu sichern. 

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