Hebehilfe

(Bild: Best Handling Technology)

  • Auch im explosionsgefährdeten Bereich müssen große und schwere Gebinde bewegt werden.
  • Vor allem hier gelten strenge Vorschriften, die nicht jede Hebeunterstützung zulassen.
  • Beim Kunststoff-Hersteller Kraiburg TPE kommt ein speziell für den Ex-Bereich entwickeltes Gerät zum Einsatz.

Kraiburg TPE ist ein weltweit agierender Hersteller von thermoplastischen Elastomeren. Bevor Rezepturen von Kunststoffgranulaten in die Serienproduktion gehen, werden sie in der Abteilung Forschung und Entwicklung geprüft. Dafür ist es nötig die Mischungen in kleinen Mengen herzustellen, um sie auf ihre Eigenschaften und Verarbeitbarkeit hin zu testen. Diese Kompositionen werden im Technikum zusammengestellt und chargenweise hergestellt. Aufgrund sehr feiner Rohstoffe setzt der Kunststoff-Hersteller auf Sicherheit, und die Verarbeitung findet ausschließlich in ausgewiesenen, explosionsgefährdeten Bereichen (Ex-Bereichen) statt. Dann müssen die einzelnen Stoffe und Komponenten von Hand in den Mischer entleert werden. Dafür kann die mobile Hebehilfe Ezzliftmaster Atex von Best Handling Technology zum Einsatz kommen. Mithilfe des fahrbaren Geräts können Kartons und Säcke bis zu einem Gewicht von 150 kg aufgenommen und zum Mischer gefahren werden, um sie dort in den Mischer zu entleeren.

Schwere Säcke und Kartons mühelos bewegen

Was früher nur unter körperlicher Anstrengung möglich war, erfolgt nun mühelos und schnell. Durch die am Hebetrolley vorhandene Schnellwechselkupplung kann die vorhandene Plattform mit Rollen durch einen Fassaufnehmer ersetzt werden, der das Aufnehmen und Entleeren von Fässern bis 150 kg ermöglicht. Eine andere Möglichkeit wäre das Anheben von Bauteilen im Technikum, z. B. mit einem Auslegerarm und Haken, der auch als Lastaufnahme für den Hebetrolley zur Verfügung steht. Für das Anheben muss nicht mehr wie früher mit der Fußpedale gepumpt werden. Durch Knopfdruck kann einfach angehoben und verfahren werden.

Engineering Summit 2022 adressiert Dekarbonisierung

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Wie die Dekarbonisierung und der Trend zur Nachhaltigkeit den europäischen Anlagenbau verändern wird, ist Thema des kommenden Engineering Summit, der vom 20. bis 21. Juli 2022 in Darmstadt stattfinden wird. Unter dem Motto „Welcome to the new realities in plant engineering“ werden Führungskräfte aus dem europäischen Anlagenbau die aktuellen Entwicklungen der Branche diskutieren.

Im Zentrum steht die Frage, welche Chancen die globale Energietransformation für die Branche bietet. Denn klar ist: Ohne den verfahrenstechnischen Anlagenbau können Wasserstoff-Wirtschaft, Umstellung der Metallurgie-, Chemie- oder Zementindustrie auf grünen Strom und eine klimaneutrale Mobilität nicht gelingen. Gleichzeitig schaffen neue Verfahren und Prozesse enorme Chancen für technologie-getriebene Anlagenbau-Unternehmen, gleichzeitig allerdings auch enorme Herausforderungen im Hinblick auf eigene Investitionen zur Technologieentwicklung und Abwicklungskompetenz. Mehr Informationen unter www.engineering-summit.de

Dosieren mit der mobilen Hebehilfe

Die mobile Hebehilfe wurde speziell für den Einsatz im Ex-Bereich entwickelt
Die mobile Hebehilfe wurde speziell für den Einsatz im Ex-Bereich entwickelt. (Bild: Best Handling Technology)

Wie dieses Beispiel zeigt, lohnt sich der Einsatz einer mobilen Hebehilfe vor allem dann, wenn wiederholt Gegenstände angehoben und über eine begrenzte Distanz von oder zu unterschiedlichen Orten transportiert werden müssen. Sie kommt aber auch dann zum Einsatz, wenn bei der Handhabung dosiert oder gewogen werden muss – wenn es also darum geht, große Mengen von Substanzen und Stoffen umzufüllen oder umzuschütten. Beim Umfüllen werden häufig die schweren Behälter per Hand gehalten. Dies ist keine ergonomische Arbeitshaltung und zudem gefährlich, denn es besteht immer die Gefahr, dass der Behälter dabei fallen gelassen wird.
Der Quellbehälter muss oft über dem Zielbehälter mit dem Batch positioniert werden, um die unterschiedlichen Substanzen zu dosieren. Diesen festzuhalten ist schwer und unhandlich. Die Hebehilfe unterstützt den Bediener beim Aufnehmen, Bewegen und Entleeren der Gebinde. Außerdem können die Bediener mit ihm zwischen den Behältnissen hin und herfahren und die Höhe beim Umschütten anpassen.

Das Drehen des Behälters, um den Inhalt auszuleeren, erfolgt manuell über eine Kurbel oder elektrisch per Tastendruck. Gegriffen werden können viele unterschiedliche Gebindeformen, darunter Fässer, Kartons, Eimer und Säcke. Eine breite Auswahl an verschiedenen Greifern ermöglicht das Klemmen unterschiedlicher Behälter, sodass alles sicher gehalten und entleert werden kann. Mit der Entleerungsfunktion nach vorne oder zur Seite kann durch Schütten leicht und genau dosiert werden. Die Fließfähigkeit hängt von den Substanzen ab, die pulverartig oder flüssig sind. Außerdem kann der Bediener, wenn der Behälter festgeklemmt ist, mit einer Kelle den Dosiervorgang unterstützen. Hier bekommt der Bediener durch das Halten des Behälters eine Erleichterung, die das ergonomische Arbeiten ermöglicht.

Auch Wiegen und Dauermischen sind möglich

Bei Bedarf kann die Hebehilfe mit einer integrierten Wiegeeinheit ausgerüstet werden, sodass direkt auf der Hebehilfe gewogen werden kann. Es befindet sich eine Wiegezelle auf dem Grundrahmen der Hebehilfe, auf der eine Wiegeplattform sitzt. Die Anzeige befindet sich in der Regel an der Säule der mobilen Hebehilfe, kann jedoch nach Kundenwunsch platziert werden. Beispielsweise kann sie auch an einem flexiblen Arm befestigt werden, sodass sie individuell drehbar ist. Die Waage kann je nach Ausführung ein Maximalgewicht von bis zu 500 kg wiegen. So kann direkt beim Umfüllen und Dosieren die Masse gewogen werden, ohne einen weiteren Zwischenschritt vornehmen zu müssen.

Für kleine Batches kann das Gerät auch als Dauermischgerät eingesetzt werden. Vorteil hier: Die Substanzen können dosiert und anschließend direkt, ohne das Gerät zu wechseln, vermischt werden. Hier kann mit der Hebehilfe ein Behälter aufgenommen, angehoben, gemischt und abgesetzt werden. Die Positionen werden dann durch Tastendruck angefahren. Dies kann auch während des Fahrens geschehen. Auch der Mischbetrieb erfolgt durch Tastendruck. Durch eine besondere Steuerung können die Positionen des Aufnahme- und Absetzpunktes sowie des Mischens (Dauer, Richtungsumkehr etc.) voreingestellt werden.

Atex-Ausführung mit Akkubetrieb

Die Ex-Ausführung der Hebehilfe, wie sie auch bei Kraiburg zum Einsatz kommt, ist akkubetrieben und bietet alle Vorteile einer elektrisch betriebenen Hebehilfe, unter Erfüllung der Anforderungen für die unterschiedlichen Ex-Zonen. Dadurch können auch in explosionsgefährdeten Bereichen Gegenstände sicher bewegt und gehandhabt werden. Die Hebehilfe hat eine Nutzlast von bis zu 300 kg. Sie hat in der Standardausführung eine Hubhöhe von 150 – 1.860 mm und eine Gesamthöhe von 2.000 mm. Sie verfügt über vier leitfähige Lenkrollen (wahlweise auch Bockrollen) und ist mit einer Schnellwechselkupplung ausgestattet. Dadurch kann auf unterschiedliche Lastaufnehmer umgestellt oder zukünftig um zusätzliche erweitert werden.

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