Nachhaltiger Flugkraftstoff und andere Kraftstoffalternativen

Chemie-Anlagenbauprojekte von Mai 2026

Im Mai waren die meisten Projektankündigungen für Produktionsanlagen für nachhaltigen Flugkraftstoff und Wasserstoff. Darunter die PCK Raffinerie in Schwedt, die zukünftig eSAF herstellen will – eine Alternative, um stillgelegte Chemieanlagen weiterzunutzen?

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Luftaufnahme eines Industriegebiets an der Küste mit Windrädern, Straßen und Wasserflächen.

Im Mai gab es zwei positive Nachrichten für die deutsche Chemieindustrie: der Dyneon-Standort im Chemiepark Gendorf und der Domo-Standort in Premnitz, deren Fortbestehen auf der Kippe stand, können weiter produzieren. Zudem könnten bald das Verbinden des niederländischen und deutschen Wasserstoffnetzes bevorstehen. Während von den zehn unten vorgestellten Projekten nur eins in Deutschland realisiert wird, sind immerhin weitere sechs in Europa. Fast alle drehen sich auf die eine oder andere Art, um das Dekarbonisieren wie das Gewinnen von Kraftstoff aus Speiseabfällen oder der Bau eines Ethylencrackers, der durch eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage auf Netto-Null-Emissionen kommen soll. 

Die andauernde Blockade der Straße von Hormus führt im Mai sowohl zu hohen Preisen bei Container-Schiffstransporten als auch beim  Rohstoff- und Energieimport. Und der VCI meldete Ende des Monats in seinem ersten Quartalsbericht 2026, dass die Produktion weiter zurück ging, und auch der schwach gestiegene Umsatz nicht gegen steigende Kosten helfe.

Zur Aufmunterung in diesen düsteren Zeiten empfehle ich Ihnen unsere Glosse – denn mit Humor ist die Gemengelage zumindest erträglicher: