Aminbasierte Additive für Polyurethan- und Epoxidanwendungen
Evonik erweitert die Produktion von Spezialaminen in Nanjing
Am chinesischen Standort Nanjing hat Evonik einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert, um die Spezialaminproduktion auszubauen. Die neue Anlage hat der Konzern nun nach anderthalb Jahren in Betrieb genommen.
Evonik nimmt die erweiterte Produktion von Spezialaminen in Nanjing in Betrieb.
Evonik
Update vom 23. April 2026: Evonik hat die Erweiterung seiner Spezialamin-Produktionsanlage in Nanjing offiziell eingeweiht. Asien im Allgemeinen und China im Besonderen sind wichtige Wachstumsmärkte für den Chemiekonzern, angetrieben durch den anhaltenden Konsumwandel und die Hinwendung zu nachhaltigeren Lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen. Spezialamine sind Additive beim Herstellen von Polyurethanschäumen und werden als Härter in Epoxidsystemen für verschiedene Anwendungen wie Schutzbeschichtungen und Klebstoff genutzt.
Ursprüngliche Meldung vom 12. November 2024: Im November 2023 hatte Evonik mit den Behörden in Nanjing eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Anlage zu erweitern, deren Bau 2026 abgeschlossen sein soll. Durch die Erweiterung erhofft sich das Spezialchemieunternehmen, seine Position in Polyurethan- und Epoxidmärkten zu stärken.
In der geplanten Anlage will das Spezialchemieunternehmen Additive auf Aminbasis herstellen, die für die Bau-, Automobil- und Einrichtungsbranche von Bedeutung sind. Diese Additive spielen eine wichtige Rolle als Katalysatoren bei der Polyurethan-Schaumbildung.
Die Quartalszahlen zeigen, dass sich die Initiativen, um Kosten zu senken und eine schlanke Organisation aufzubauen, auszahlen: Der Konzern hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres bereits ein bereinigtes EBITDA von 1,68 Mrd. Euro verdient und damit mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2023. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal um 2 % auf 3,83 Mrd. Euro. Die Preise blieben stabil und die Absatzmengen stiegen um 5 %.