Wacker hat mit dem Bau eines Siliconwerks im tschechischen Karlsbad begonnen. Ab Ende 2025 will der Chemiekonzern dort raumtemperaturvernetzende Hochleistungssilicone und ab 2028 hochtemperaturvernetzende Festsilicone produzieren. Laut Wacker ist die dank Elektromobilität, erneuerbaren Energien und dem Netzausbau steigende Nachfrage nach Silikonen der Grund für das Bauprojekt, in das eine niedrige dreistellige Millionensumme fließt. Im ersten Ausbauschritt sollen in Karlsbad, das die deutschen Verbundstandorte Burghausen und Nünchritz ergänzt, bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen. „Die Nähe zu Burghausen und Pilsen, die vergleichsweise niedrigen Energiekosten in der Region und die gute Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern haben uns die Entscheidung am Ende sehr leicht gemacht“, so Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten. Der Fokus des Karlsbader Werks wird auf der Herstellung raumtemperaturvernetzender Spezialsilicone liegen. Später sollen auch hochtemperaturvernetzende Siliconcompounds hier gefertigt werden. Im Vollbetrieb wird der Standort Wacker zufolge über 20.000 t maßgeschneiderter Silicone im Jahr ausliefern können. In den kommenden Wochen und Monaten soll auf dem 23.000 qm2 großen Areal das Produktionsgebäude samt Infrastruktur errichtet werden. Dabei kooperiert der Chemiekonzern mit dem US-amerikanischen Immobilienentwickler Panattoni, der die Baumaßnahmen koordiniert, und dem tschechischen Immobilienkonzern Accolade, dem das Grundstück und die Gebäudehülle gehören.

V.l.n.r.: Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten, Panattoni-Landesdirektor Pavel Sovička, Accolade-Entwicklungsleiter Jiří Stránský, die Bürgermeisterin von Karlsbad Andrea Pfeffer Ferklová und der stellvertretende Landeshauptmann der Region Karlsbad Vojtěch Franta beim symbolischen Spatenstich. (Bild: Panattoni)

Laut Wacker ist die dank Elektromobilität, erneuerbaren Energien und dem Stromnetzausbau steigende Nachfrage nach Silikonen der Grund für das Bauprojekt, in das eine niedrige dreistellige Millionensumme fließt. Im ersten Ausbauschritt sollen in Karlsbad, das die deutschen Verbundstandorte Burghausen und Nünchritz ergänzt, bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

„Die Nähe zu Burghausen und Pilsen, die vergleichsweise niedrigen Energiekosten in der Region und die gute Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern haben uns die Entscheidung am Ende sehr leicht gemacht“, so Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten.

Spezialsilicone und Siliconcompounds

Der Fokus des Karlsbader Werks wird auf der Herstellung raumtemperaturvernetzender Spezialsilicone liegen. Später sollen auch hochtemperaturvernetzende Siliconcompounds hier gefertigt werden. Im Vollbetrieb wird der Standort Wacker zufolge über 20.000 t maßgeschneiderter Silicone im Jahr ausliefern können.

In den kommenden Wochen und Monaten soll auf dem 23.000 m2 großen Areal das Produktionsgebäude samt Infrastruktur errichtet werden. Dabei kooperiert der Chemiekonzern mit dem US-amerikanischen Immobilienentwickler Panattoni, der die Baumaßnahmen koordiniert, und dem tschechischen Immobilienkonzern Accolade, dem das Grundstück und die Gebäudehülle gehören.

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