Jaudt

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 Das Big-Bag-System von Flexicon ist für hohe Schüttgewichte und abrasive Feststoffe ausgelegt. Bild: Flexicon
Das Big-Bag-System von Flexicon ist für hohe Schüttgewichte und abrasive Feststoffe ausgelegt. Bild: Flexicon

Befüllsystem für Schwergewichte
Das für Hochleistungsanwendungen konzipierte Big-Bag Befüllsystem von Flexicon befüllt und verwiegt Big-Bags mit Feststoffen, die ein hohes Schüttgewicht aufweisen und kann zudem Schüttgüter mit abrasiven und schwierig zu handhabenden Eigenschaften aus vorgelagerten Prozessen oder Lagerbehältern fördern. Ausgelegt für die Bereiche Bergbau, Glas-/Keramik- und weiteren anspruchsvollen Anwendungen arbeitet das System mit Spiralfördergeräten des Unternehmens. Der Apparat ist auf einem robusten Rahmen befestigt und mit Gabelschuhen versehen. Darüber kann das System im Unternehmen bewegt werden. Der Füllkopf der Anlage lässt sich in der höhe verstellen, sie ist mit pneumatisch lösbaren Schlaufenhaken versehen. Der Einlaufstutzen wird mit einer blähbaren Manschette abgedichtet werden. Staub lässt sich über einen Entlüftungsanschluß mit Filtersack am Einlauf abtrennen. Die Förderung arbeitet mit einem Förderrohr aus Stahl sowie einer verstärkten und sich bei Rotation selbst zentrierenden Spirale, wodurch eine “Mahlwirkung” zwischen Spirale Förderrohr verhindert und zudem die Notwendigkeit einer Gegenlagerung im Einlaufbereich eliminiert wird.

 Die Dosierstation von Prominent ermöglicht nahezu vollständige Restentleerung von IBCs. Bild: Prominent
Die Dosierstation von Prominent ermöglicht nahezu vollständige Restentleerung von IBCs. Bild: Prominent

Sicherer Umgang mit Chemikalien
Die Dulcodos Safe von Prominent ist eine spezielle Dosier- und Entleerungsstation für IBCs mit nahezu vollständiger Restentleerung. Sie eignet sich zum Lagern und Entleeren von IBCs sowie zum Dosieren von Chemikalien bis 1.000 l/h. Der IBC wird auf die zugehörige leicht nach vorne geneigte Aufstellfläche der Auffangwanne gesetzt und fixiert. Mit auslaufgesicherten Sicherheitskupplungen und Schläuchen ist der IBC mit einem seitlich links der Auffangwanne eingebauten ca. 200 l fassenden Zwischenbehälter zu verbinden. Optional wird die Station mit einem Standrohr und Vorlagevolumen von ca. 60 l gefertigt. Beim Wechsel des IBC stellt dieses Puffervolumen einen unterbrechungsfreien Prozess sicher. Zusätzlich lässt sich der IBC-Wechsel durch eine optische Füllstandsanzeige sowie eine Füllstandsmessung mit Alarmmeldung besser planen. Die Station ist mit einer Inspektionsöffnung zu Wartungszwecken ausgestattet. Für die zuverlässige Dosierung kann eine kompakt aufgebaute Dosierstation nach Prozessanforderungen im vorderen Bereich des Zwischenbehälters integriert werden. Sie ist entweder mit einer oder zwei Magnetdosierpumpen oder mit einer Motordosierpumpe ausgestattet. Größere Dosierstationen können nach Bedarf konfiguriert und zur seitlichen Wandmontage bzw. Bodenaufstellung ausgeführt werden.

 Die Vakuum-Lösungen von Piab helfen beim einfachen Entleeren von Säcken. Bild: Piab
Die Vakuum-Lösungen von Piab helfen beim einfachen Entleeren von Säcken. Bild: Piab

Smarte Teamarbeit
Wenn es darum geht, Säcke einfach in eine entsprechende Station zu entleeren, bieten der Vakuumförderer Piflow smart und der Hebellifter Pilift smart von Piab im Zusammenspiel eine Lösung. Mit dem Vakuumhebelifter lässt sich mit den integrierten, intelligenten Datenfunktionen die Bewegung erfassen und nach kurzer Zeit der Ablauf auf den Benutzer abstimmen. Gleichzeitig werden Anzahl, Gewicht und Vakuumleistung gemessen, um den Wartungsbedarf besser vorhersagen zu können. Aus der Basisstation saugt der Vakuumförderer das Pulver oder Granulat an und gibt es in der vordefinierten Menge an den nächsten Prozessschritt – beispielsweise einen Mixer – ab. Dank der Smart-Einstellungen, muss der Förderer nicht mehr manuell eingestellt werden, sondern passt die entscheidenden Parameter automatisch an – im sogenannten Autotuning-Verfahren. Dies beruht auf maschinellem Lernen und erlaubt nach Angaben des Herstellers eine sechsmal höhere Geschwindigkeit bei dem Wechsel von einem Produkt auf das andere. Mit der Kombination beider Systeme lassen sich krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter – etwa durch Rückenschmerzen – reduzieren und nach Herstellerangaben bis 76 % Energie allein beim Vakuumheben einsparen. Beide Geräte sind Industrie-4.0-fähig.

 Andocken von Big-Bags bis Containment-Stufe OEB 4 ist mit dem Dockingsystem von DEC möglich. Bild: DEC Group
Andocken von Big-Bags bis Containment-Stufe OEB 4 ist mit dem Dockingsystem von DEC möglich. Bild: DEC Group

Dicht angedockt
Das Dockingsystem Safedock von DEC ist eine Neuentwicklung zum Andocken von Big-Bags. Es erleichtert die Bedienung und bietet hohe Sicherheit im Umgang mit toxischen oder sterilen Produkten bis Containment-Stufe OEB 4. Das System besteht aus einem totzonenfreien Zylinderrohr mit einem seitlich angebrachten Endlosliner-System. Der Big-Bag Auslauf wird mit einem flexiblen Einwegring im Innern des Zylinderrohrs angeschlossen. Ein automatisierter Verschluss dient der optimalen Abdichtung. Nach erfolgter Entleerung lassen sich Einwegring und Inliner sauber durch das Endlosliner-System unter hohem Containment entsorgen. Mit der optional erhältlichen CIP-Abdeckung kann das lösungsmittelbeständige System effizient gereinigt werden. Je nach Prozessanforderungen lässt sich das System in verschiedenen Baumaterialien und -größen auslegen.

 Das Containment-Andocksystem für Big-Bags von J. Engelsmann verfügt über optionale Dichtigkeitsprüfung. Bild: J. Engelsmann
Das Containment-Andocksystem für Big-Bags von J. Engelsmann verfügt über optionale Dichtigkeitsprüfung. Bild: J. Engelsmann

Einfaches Handling unter Containment
Schüttgutexperte J. Engelsmann hat ein Anschlusssystem entwickelt, um Big Bags unter Containment-Bedingungen einfach und sicher zu entleeren. Mit dem System JEL Smartcon ES können bei der Big Bag-Entleerung nur noch unbedenkliche, kaum messbare Mengen an Produktpartikeln in die Anlagenumgebung entweichen. Der Bediener selbst muss nur wenige Handgriffe durchführen, da der Entleerprozess weitgehend automatisiert ist. Das Anschlusssystem kann bis zu einem Containment-Level von OEB 4 eingesetzt werden, was einer Partikelkonzentration in der Anlagenumgebung von weniger als 10 μg/m3 entspricht. Bei der Entwicklung des Anschlusssystems standen drei Aspekte im Vordergrund: Die Aufrechterhaltung des Containments, die einfache und sichere Bedienbarkeit sowie ein möglichst schneller Gebindewechsel. Um einen neuen Big Bag anzuschließen, muss der Bediener lediglich den Big Bag-Auslauf über die Entleerheit stülpen. Auf Knopfdruck senkt sich der Anpressteller und fixiert den Auslauf mithilfe pneumatischer Dichtungen fest am Andockungssystem. Eine Besonderheit ist die optionale Dichtigkeitsprüfung, mit der Bediener den neu eingespannten Big Bag-Auslauf prüfen können. Erst wenn der Drucktest bestanden ist, kann der Produktfluss initiiert werden. Nach der Entleerung wird der Auslauf mit speziellem Verschlusswerkzeug abgebunden und getrennt. Ist der nächste Big Bag in die Station eingebracht und sicher im Entleermodul eingespannt, kann der abgebundene Auslaufstutzen des vorherigen Big Bags über den frontseitigen Eingreifstutzen mit Endlosfoliensystem sicher ausgeschleust werden. Während des gesamten Entleerprozesses wird der Bediener durch eine intuitive Systemsteuerung unterstützt, die die nächsten Arbeitsschritte vorgibt und nur in der richtigen Reihenfolge zulässt. Ein Bruch des Containments durch Bedienfehler ist somit nahezu ausgeschlossen.

Jaudt hat die Easy-clean-Ausführung seiner Zellenradschleusen optimiert. Bild: Jaudt
Jaudt hat die Easy-clean-Ausführung seiner Zellenradschleusen optimiert. Bild: Jaudt

Platzsparende Optimierung
Dosiertechnik-Spezialist Jaudt hat die etablierte Ausführung „Easy Clean“ seiner Zellenradschleusen überarbeitet und optimiert. Als Gehäusematerial stehen für das Modell ZS ECT II durchgängig die Gusswerkstoffe Edelstahl 1.4408 in der Ausführung Chemie und GG25 bei der Ausführung Minerals zur Verfügung. Als Schweißkonstruktion kommen alle gängigen Edelstahlqualitäten wie 1.4404 /1.4301/1.4571 (Ausführung Food) zum Einsatz. Damit lässt sich der Werkstoff flexibel an die Anforderungen des jeweiligen Prozesses anpassen. Die Gehäusegeometrie mit einem Größenspektrum von DN 150 bis DN 300 blieb unverändert. Damit lassen sich Installationen in bestehenden Anlagen einfach austauschen. Der offene Rotor verfügt nun über acht, zehn oder zwölf gerundete Rotortaschen und dreiseitig angeschrägte Rotorblätter. Die Demontage der Zellenradschleuse ist einseitig oder beidseitig möglich. Der Antrieb wird platzsparend direkt über Hohlwelle und Flansch des Getriebemotors angebaut. Eine modifizierte Lagerung erleichtert den Komplett­ausbau des Zellenrades über eine Zentralschraube. Dies ist insbesondere für eine sichere Reinigung des kompletten Zellenrades inklusive der zugehörigen beidseitigen Wellenabdichtungen nötig. Die präzise Festlagerung des Rotors erfolgt über ein spielfreies doppelreihiges Rillenkugellager mit gehärteter Rotorwellenaufnahme.
Die bedeutendste Änderung erfolgte im Bereich Wellenabdichtung. Eine einfach zu demontierende Dichtungspatrone vereinfacht die Wartung und Reinigung deutlich. Die Dichtungspatrone lässt sich je nach Anforderung mit verschiedenen Dichtungselementen – von DIN-Wellendichtringen bis zu am Markt bewährten hygienegerechten Lösungen – ausrüsten. Abhängig vom angelegten Gegendruck kann die Wellenabdichtung auch als Sperrluft- oder Spülluftversion verwendet werden. Für die überarbeitete Version der Zellenradschleuse liegen alle wesentlichen Produktzertifikate vor. So ist die Verwendung als Atex-Gerät für Zone 20/1 innen und Zone 21/1 außen möglich. Die Kennzeichnung erfolgt nach DIN EN ISO 80079-36:2016 mit Angabe des Kennbuchstaben h, der Temperaturklasse bzw. Oberflächentemperatur und dem neu eingeführten Geräteschutzniveau (EPL). Als Schutzsystem ist die Verwendung für Stäube bis Staubklasse 2 zulässig (Ex D St2; p max=1,0 MPa).

 Prominent hat  eine spezialisierte Entleerstation für das staubfreie Zu- dosieren von Aktivkohle entwickelt. Bild:Prominent
Prominent hat eine spezialisierte Entleerstation für das staubfreie Zudosieren von Aktivkohle entwickelt. Bild:Prominent

Entleeren und Dosieren
Für die großtechnische Eliminierung mit Pulveraktivkohle (PAK) hat Prominent eine spezielle PAK-Dosiereinheit entwickelt, die Pulveraktivkohle volumetrisch und reproduzierbar mit einer Genauigkeit > 1 % dosiert. Diese Genauigkeit wird ohne gravimetrische Wiegeeinrichtung erzielt. Die Big-Bag-Entleer- und -Dosierstation mit Multischneckendosierer, Einspültrichter und Injektor benetzt, dispergiert und dosiert staubfrei. Sie ist für die Verwendung von Big Bags mit Auslaufstutzen konstruiert. Der Big Bag wird mithilfe eines Gabelstaplers in das Gestell eingehängt. Die Andockstation des Dosierers ist auf den Auslaufstutzen des Big Bags abgestimmt und gewährleistet eine staubfreie Entleerung. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme bietet der Hersteller eine Rütteleinrichtung. Der selbstreinigende Mechanismus des Multischneckendosierers gewährleistet eine störungsfreie Dosierung der Aktivkohle. Sie wird dem Benetzungstrichter reproduzierbar mit einer Genauigkeit > 1 % zugeführt. Durch die hohe Genauigkeit wird genau die benötigte Menge Aktivkohle dosiert, mit der eine optimale Adsorption der Spurenstoffe erzielt wird. Ein Venturi-Mischer führt die entstandene Suspension dem Abwasser zu. In der Regel adsorbiert die Aktivkohle bis zu 80 % der Spurenstoffe und sinkt in einem Sedimentationsbecken langsam auf den Grund. Dieser Vorgang kann durch Zugabe von Flockungsmittel beschleunigt werden. Der entstehende Schlamm aus Aktivkohle und Fällmittel wird anschließend mit dem Klärschlamm entwässert, getrocknet und einer thermischen Verwertung zugeführt.

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