Januar/Februar 2015 2015
| von Armin Scheuermann, Redaktion
  • Die Wärmedämmung von Industrieanlagen bietet noch großes Potenzial. Maßnahmen wie das Dämmen ungedämmter Bauteile wie Armaturen, Ventile und Flansche zahlen sich für die Betriebe relativ schnell aus.
  • Investitionen in die Dämmung von Industrieanlagen erreichen Kapitalrenditen von bis zu 50 Prozent.
  • Durch Dämmung bisher ungedämmter Bauteile und Rohrleitungen können Wärmeverluste um 23 Prozent reduziert werden.

Kurze Amortisationszeiten für Dämm-Maßnahmen

Die Maßnahmen sind dabei hoch wirtschaftlich: In der Regel – so die Untersuchungen der Dena – werden für Investitionen in die Dämmung industrietechnischer Anlagen Kapitalrenditen von über 50 Prozent erzielt. In einer Untersuchung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft wurde in einer Stichprobe in sechs Betrieben festgestellt, dass auf Wärmeverluste zwischen 6 und 20 Prozent des Gesamtbrennstoffverbrauchs entfallen. Allein durch das Dämmen ungedämmter Bereiche können im Mittel 3,3 Prozent der Wärmeverluste eingespart werden. Der Ersatz bestehender Dämmungen durch eine wirtschaftliche Dämmschichtdicke bei Rohrleitungen spart nochmals 1 Prozent des Gesamtbrennstoffverbrauchs. Für Gesamt-Deutschland rechnet die Forschungsstelle bei Anwendung der vergleichsweise einfachen Dämm-Maßnahmen mit einem jährlichen Einsparpotenzial von 8 bis 10 Terrawattstunden und bis zu 2,3 Mio. Tonnen CO2.

Fazit: Die Beispiele zeigen, dass Betreiber der Wärmedämmung ihrer Anlagen mehr Beachtung schenken sollten. Besonders effektiv ist dabei die  Verkleidung bislang ungedämmter Rohrleitungselemente wie Armaturen, Ventile oder Flansche. Investitionen in solche Maßnahmen rechnen sich zum Teil extrem schnell. Special1501

Hier finden Sie die Ergebnisse der Eiif zu den Potenzialen für das Dämmen von Industrieanlagen.

Ein Dokument zum Tipcheck des Industriedienstleisters Bilfinger finden Sie hier.

Hier finden Sie die Studie der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft.

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