Braunkohlekraftwerk. Bild: Imaginis - Fotolia

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"China wird die Unterstützung anderer Entwicklungsländer bei der Entwicklung grüner und kohlenstoffarmer Energien verstärken und keine neuen Kohlekraftwerke im Ausland bauen", sagte der chinesische Präsident in einer vorab aufgezeichneten Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Allerdings gilt die Aussage nicht für Projekte im Inland. Die Abschaffung der Kohlefinanzierung könnte laut der Denkfabrik E3G 40 Gigawatt an Kohlekraftwerksprojekten stoppen, die sich derzeit in der Planungsphase befinden und von China  finanziert wurden.

China selbst ist derzeit dabei, seine auf Kohle beruhenden Kraftwerkskapazitäten auszubauen: Bis 2030 sollen der Vereinigung China Electricity Council zufolge zu den existierenden 1.050 Gigawatt an Kohlekraft weitere 250 Gigawatt hinzugebaut werden. Der aktuelle Fünfjahresplan sieht vor, die nationalen Kapazitäten für Kohlekraft bei 1.300 GW zu kappen

In 2020 wurden in China Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 38,4 GW in Betrieb genommen. Gleichzeitig hat China bekannt gegeben, bis 2060 CO2-neutral werden zu wollen und die Emissionen vor 2030 zu reduzieren.

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