Plan der neuen Wasserstoff-Anlage

So sieht die geplante neue Anlage aus. (Bild: Asahi Kasei)

Mit der neuen Anlage am Standort Kawasaki in der Präfektur Kanagawa werden verschiedene Testläufe der sogenannten Aqualizer-Technologie im Hinblick auf die Reaktionsfähigkeit auf Stromschwankungen und die langfristige Haltbarkeit durchgeführt. Das System verfügt über eine veränderbare Konfiguration mit Wasserelektrolyse-Modulen von jeweils 0,8 MW.

Durch die Verwendung mehrerer Module kann das Verhalten der Anlage unter verschiedenen Bedingungen nachgebildet werden, zum Beispiel, wenn ein Modul während des Betriebs ausfällt oder nachts mit geringer Leistung arbeitet. Dies erleichtert die Überprüfung und Verbesserung der Gerätekonstruktion, der Betriebsmethoden und der Steuerungstechnik. Bau und Betrieb der Anlage werden durch den „Green Innovation Fund“ der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) unterstützt.

Das Wasserstoffgeschäft ist eines der zehn Wachstumsfelder des japanischen Unternehmens, die im Rahmen des neuen Managementplans bis 2024 definiert wurden. Das alkalische Wasserelektrolysesystem für die Wasserstoffproduktion basiert auf über vier Jahrzehnten Erfahrung und Expertise des Unternehmens im Bereich der Chlor-Alkali-Elektrolyse.

Hydrogen Council beigetreten

Erst vor kurzem hatte Asahi Kasei bekannt gegeben, dass der Konzern dem Hydrogen Council beigetreten ist. Dort soll das Unternehmen auch im Leitungsgremium die Ausrichtung der Organisation mitbestimmen. Das Hydrogen Council hat als weltweit agierende Plattform das selbsterklärte Ziel, Wasserstoff bei der Wende hin zur Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft als zentralen Energieträger zu fördern und entsprechende Initiativen zu unterstützen. Die Organisation wurde im Januar 2017 gegründet und umfasst mittlerweile fast 150 Unternehmen und Organisationen aus der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

Als Steuerungsmitglied will Asahi Kasei daran arbeiten, die Wasserstoffnutzung weltweit zu erhöhen, indem es mit verschiedenen Unternehmen und Organisationen in der Lieferkette intensiv zusammenarbeitet. Gleichzeitig soll ein eigenes, neues Geschäft für die Realisierung der Wasserstoffgesellschaft aufgebaut werden. Koshiro Kudo, CEO von Asahi Kasei, kommentierte: „Der Einsatz von Wasserstoff in großem Maßstab ist für die Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft unerlässlich. Durch die Mitarbeit im Hydrogen Council und dem Aufbau einer Wasserstoff-Wertschöpfungskette werden wir dieses Ziel gemeinsam erreichen.“

CT-Fokusthema Wasserstoff

(Bild: Corona Borealis – stock.adobe.com)

In unserem Fokusthema informieren wir Sie zu allen Aspekten rund um das Trendthema Wasserstoff.

 

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