F1-Spundfass und das S-DS1-Deckelfass

Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft auch als Green-Layer-Ausführungen erhältlich: das F1-Spundfass und das S-DS1-Deckelfass. Bild: Schütz

  • Kreislaufwirtschaft ist bei Industrieverpackungen inzwischen ein Muss.
  • Mit den neuen Green-Layer-IBC konnte die Rezyklat-Quote weiter gesteigert werden.
  • Mit einer Vollkunststoff-Palette wird ein Rezyklat-Annteil von 73 % erreicht.

Im sogenannten Mehrschicht-Extrusionsverfahren werden die IBC-Innenbehälter und Fasskörper mit einem Anteil von 40 % an hochqualitativem Kunststoffrezyklat produziert. Dieses wird vom Hersteller selbst durch das weltweite Rückhol- und Rekonditionierungsprogramm gewonnen. Ein weiteres Novum: Auch die IBCs der Green-Layer-Serie verfügen über eine UN-Zulassung.

Mehrfachverwendung und Recycling, ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft, war stets das Kernkonzept der Schütz IBC. Der gesamte Lebenszyklus der Verpackungen ist auf maximale Umweltfreundlichkeit ausgerichtet. Bei der Rekonditionierung im Rahmen des Ticket-Service des Herstellers werden die Innenbehälter zurückgeholter IBC aus dem Stahlkäfig entnommen und einem aufwendigen Recyclingprozess unterzogen. Dabei werden sie zerkleinert, gereinigt und schließlich regranuliert. Spezielle Entgasungsextruder sorgen dabei für eine geruchsarme, homogene Qualität. Das gewonnene HDPE-Rezyklat nutzt das Unternehmen im geschlossenen Kreislauf: Es fließt vollständig in die interne Herstellung von Verpackungskomponenten aus Kunststoff zurück – darunter Eckschoner und Kunststoffpaletten. Daher verfügen IBC des Herstellers schon immer über einen außergewöhnlich hohen Anteil an Rezyklat. Je nach Art der Palette beträgt dieser zwischen 36 und 55 % am Kunststoff des gesamten IBC.

Zusätzliche CO2-Einsparung: Mehr als 8 kg pro IBC

Mit den neuen Green-Layer-IBC wurde diese Quote nochmals gesteigert. Speziell bei diesen Containern wird auch für die Produktion des Innenbehälters hochqualitatives Recyclingmaterial verwendet. Allein die Innenblase verfügt beim Green-Layer-Modell über einen Rezyklat-Anteil von 40 %. Das entspricht einer zusätzlichen CO2-Einsparung von mindestens 8 kg pro IBC. Das recycelte HDPE wird dabei ausschließlich in die mittlere Schicht des Behälters extrudiert. Die innere und äußere Schicht bestehen auch bei diesen Verpackungen weiterhin aus neuem HDPE-Material. Somit wird sicher gestellt, dass sowohl das Füllprodukt als auch die Umgebung nur mit Neumaterial in direkten Kontakt kommen – ein wesentlicher Beitrag zum Qualitätsschutz des Füllguts. Ausgestattet mit einer Vollkunststoffpallette beträgt dann der gesamte Rezyklat-Anteil am Kunststoff dieses speziellen IBC-Modells sogar 73 %.

Nachhaltige IBCs und Kunststofffässer mit UN-Zulassungen

IBC-Innenbehälter
Die mittlere Schicht des IBC-Innenbehälters der Green-Layer-Serie verfügt über einen Rezyklat-Anteil von 40 %. Bild: Schütz

Mit den ökologischen Verpackungen und ihrem geringem CO2-Fußabdruck unterstützt Schütz seine Kunden beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele. Zusätzlicher Pluspunkt: Die neuen IBC verfügen über eine UN-Zulassung und eignen sich daher auch für zahlreiche Anwendungen im Gefahrgutbereich. Außerdem zeichnnen sich die neuen Container durch ihr einheitliches Erscheinungsbild aus. Die Außenschicht ist komplett in Schwarz gehalten und vermeidet damit Farbvarianzen, die oftmals bei der Verwendung von Rezyklat in IBC-Innenbehältern auftreten. Sichtstreifen ermöglichen es dem Anwender, jederzeit den aktuellen Füllstand im Green-Layer-IBC zu erkennen.

Markteinführung in Europa mit partnerschaftlichen Projekten

Mit dem European Green Deal und dem Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft hat die Europäische Union die Ziele und Rahmenbedingungen für ein ressourcenschonendes Wirtschaftswachstum definiert. Die für Verpackungen zukünftig geltenden gesetzlichen Bestimmungen für den Einsatz von Rezyklat werden schon jetzt durch die neuen Green-Layer-Produkte erfüllt. Um die stabile Versorgung mit IBCs und Fässern mit wiedergewonnenem Kunststoffmaterial sicherstellen zu können, betont Schütz die Bedeutung des aktiven Mitwirkens von Kunden und Abgebern. Nur wenn die ausreichende Versorgung mit Rezyklat aus dem Ticket-Service, dem globalen System für die Rekonditionierung und Recycling von Industrieverpackungen, gegeben ist, kann eine entsprechende Liefersicherheit sicher gestellt werden. Die Markteinführung der Green-Layer-Produkte bedarf daher einer engen Abstimmung mit den Kunden und ist zunächst auf Europa beschränkt. Erste Pilotprojekte sind hier schon erfolgreich angelaufen. Eine zukünftige Expansion in andere Regionen ist dank des globalen Produktionsnetzwerks mit modernen Mehrschicht-Extrusionsblasformanlagen möglich und beabsichtigt.

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