Recycling

Kunststoff-Recycling kann dabei helfen, die Flut an Plastikmüll einzudämmen. (Bild: petovarga – stock.adobe.com)

Kunststoffe, vor allem Plastikverpackungen, haben in der gesellschaftlichen Diskussion zunehmend einen schweren Stand. Aber Kunststoffe sind durch ihre besonderen Eigenschaften in vielen Bereichen unverzichtbar. Umso wichtiger wird die Kreislaufwirtschaft und das mechanische und chemische Recycling. Wir fassen im Ticker alle aktuellen Infos zusammen:

OMV und Alba planen Anlage zum chemischen Kunststoffrecycling in Walldürn

Pilotanlage für das chemische Recycling in der Raffinerie Schwechat in Österreich.
(Bild: OMV)

Der Entsorger Alba Recycling will gemeinsam mit dem österreichischen Energieversorger OMV eine Sortieranlage für das chemische Recycling von Kunststoffen bauen. Die Anlage soll in Walldürn entstehen. In der neuen Sortieranlage sollen künftig über 200.000 t/a gemischten Altkunststoffen zu Rohstoffen für die Produktion von neuwertigen Polyolefinen verarbeitet werden. Eine finale Investitionsentscheidung wird 2022 erwartet. Hier geht es zum Bericht.

Mercedes-Benz baut Pilotanlage für Batterierecycling

Die Anlage entsteht am bestehenden Presswerk des Automobilbauers in Kuppenheim bei Rastatt.
(Bild: Mercedes-Benz)

15.03.22: Der Automobilhersteller Mercedes-Benz startet mit dem Bau einer eigenen Batterierecyclingfabrik am badischen Standort Kuppenheim. Die Pilotanlage soll einen Hydrometallurgie-Prozess nutzen und zunächst eine Jahreskapazität von 2.500 t besitzen. Die Fabrik soll künftig die gesamte Prozesskette des Batterierecyclings abbilden: von der Entwicklung von Logistikkonzepten, über das nachhaltige Recycling der wertvollen Rohstoffe bis hin zur Reintegration von Rezyklat in die Herstellung neuer Batterien. Grundlage ist ein  neues mechanisch-hydrometallurgische Verfahren, welches laut Unternehmensangaben vollständig auf energieintensive sowie materialverbrauchende pyrometallurgische Prozessschritte verzichtet. Hier geht es zum Bericht.

BASF kauft Grundstück für Batterierecycling-Projekt in Kanada

BASF Kanada
(Bild: BASF)

07.03.22: Der Chemiekonzern BASF hat erste Fakten für einen zukünftigen Produktionsstandort für Kathodenmaterialien und Batterierecycling in Kanada geschaffen: Der Chemiekonzern unterzeichnete eine Vereinbarung zur Sicherung eines Grundstücks in Bécancour in der Provinz Quebec. Mit der Investition will die BASF die Produktion von Kathodenmaterialien in Nordamerika weiter ausbauen und die bereits bestehenden Produktionsstandorte ergänzen. Der Chemiekonzern produziert Kathodematerialien im Rahmen eine Joint Ventures mit dem japanischen Unternehmen Toda Kogyo bereits an den US-Standorten Elyria im Bundesstaat Ohio und Battle Creek in Michigan. Hier geht es zum Bericht.

Technip Energies und Encina wollen bei Kunststoff-Recycling zusammenarbeiten

Beim chemischen Recycling werden Kunststoffabfälle in die petrochemischen Ausgangsstoffe zerlegt.
Bild: klein 831days stock.adobe.com (Bild: klein 831days stock.adobe.com)

16.02.22: Der Anlagenbauer Technip und das auf Kreislaufprozesse spezialisierte amerikanische Chemieunternehmen Encina wollen gemeinsam eine kommerzielle Anlage für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen entwickeln. In dem Front End Engineering und Design (FEED)-Projekt will Encina das Know-how von Technip Energies im Bereich der Wirbelschicht nutzen. Encina arbeitet mit einem eigenen Verfahren zur Umwandlung von Kunststoffabfällen in chemische Kreislaufprodukte. Hier geht es zum Bericht.

Analytik im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

03.02.22: Der Vormarsch der Elektromobilität rückt das Recycling gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien zunehmend in den Fokus. Der angestrebte „closed loop“ in der Batterieproduktion erfordert allerdings zunächst die nötigen Prozesse und Verfahren. Dieser Fachartikel informiert über ein integriertes Analytik-Modell, das  dafür die Voraussetzungen schafft, indem es die Unternehmen über den gesamten Wertschöpfungszyklus hinweg begleitet.

BASF und Neveon kooperieren beim Matratzenrecycling

Tanks bei der BASF
(Bild: BASF)

15.02.22: Die BASF, Ludwigshafen, und der Schaumstoffspezialist Neveon arbeiten gemeinsam daran, Matratzenschäume in den Produktlebenszyklus zurückzuführen. Erste Versuche im Bereich des chemischen Recyclings laufen bereits. Ziel der Kooperation ist es, einen geschlossenen Produktkreislauf für Matratzen zu etablieren. Derzeit werden ausgediente Matratzen überwiegend thermisch verwertet oder auf Mülldeponien entsorgt. Die beiden Unternehmen wollen das ändern und Matratzenschäume in den Produktlebenszyklus zurückführen. Bereits dieses Jahr ist geplant, erste Pilotmengen an recyclierten Matratzenschäumen aus eingesammelten Altmatratzen herzustellen. Hier geht es zur Meldung beim Fachmagazin Plastverarbeiter.

LG Chem treibt chemisches Recycling in Südkorea voran

Chemiefabrik in der Dämmerung
(Bild: mastert - fotolia.com)

01.02.22: Im südkoreanischen Dangjin plant LG Chem den Bau eines neuen Pyrolysewerks, in dem jährlich bis zu 20.000 t an Pyrolyseöl aus Kunststoffabfällen chemisch gewonnen werden sollen. In diesem Jahr will LG Chem mit dem Bau der neuen Anlage beginnen und diese bis Anfang 2024 fertigstellen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem britischen Unternehmen Mura Technology vorangetrieben, das die Hydro PRT (Hydrothermal Plastic Recycling Technology) beisteuert, ein chemisches Recyclingverfahren zur Pyrolyseölgewinnung. Hier geht es zum Bericht beim Fachmagazin Plastverarbeiter.

Covestro liefert zirkuläre Materialien für das Fairphone

Mobiltelefon von Fairphone
(Bild: Fairphone)

25.01.22: Covestro, Leverkusen, kooperiert mit dem niederländischen Smartphone-Anbieter Fairphone und steuert zur Produktion des nachhaltigen Mobiltelefons diverse zirkuläre Materiallösungen bei. In der Schutzhülle des Fairphone 3 und seines Nachfolgers, des Fairphone 4, kommen vollständig und teilweise recycelte thermoplastische Polyurethane (TPU) von Covestro zum Einsatz. Im aktuellen Gerät zusätzlich auch teilweise recycelte Polycarbonate. Hier geht es zum Bericht beim Fachmagazin Plastverarbeiter.

Dow schließt sich Recycling-Konsortium Cyclyx an

Kunststoffrezyklat
(Bild: Cyclyx)

Der US-Chemiekonzern Dow hat sich der Kreislaufwirtschaft-Plattform Cyclyx angeschlossen. Ziel sei es, an den Technologien und Innovationen der Plattform zu partizipieren um bislang schwer zu verwertende Kunststoffe zu recyceln. Als Mitglied der Cyclyx-Plattform erhält Dow Zugang zu Technologien und Innovationen im Umfeld des Kunststoffrecyclings. Darunter beispielsweise die chemische Charakterisierung von Kunststoffen und die vorausschauende Modellierung von Rohstoffquellen bis hin zu Produktpfaden, spezifischen Rohstoffrezepturen und maßgeschneiderten Lieferketten. Hier geht es zum Bericht.

Veolia baut Recycling-Servicezentrum in Heinsberg

24.01.21: Der Wasserspezialist Veolia Water Technologies hat 20 Mio. Euro in die Entwicklung und den Bau eines neuen Regenerations- und Recycling-Servicezentrums im rheinländischen Heinsberg investiert. Dort sollen Ionenaustauscher-Harze für mobile Anlagen zur Wasseraufbereitung regeneriert werden. Hier geht es zum Bericht.

Kostenloser Leitfaden „Rezyklat“ für mehr Klarheit am Point of Sale

21.01.22: Der kostenlose Leitfaden des Forum Rezyklat soll helfen, den Rezyklatanteil einer Verkaufsverpackung richtig anzugeben, um auf diese Weise für mehr Transparenz am Point of Sale zu sorgen. Der Leitfaden „Rezyklat“ bietet anhand praxisbezogener Beispiele eine Hilfestellung für das richtige Erheben und Erfassen von Daten, zum Beispiel dem Rezyklatanteil einer Shampooflasche, einer Aerosoldose oder einer Kunststofffolienverpackung. Der Leitfaden dient damit als Grundlage für die Pflege von Produktstammdaten. Ziel ist es, die Anteile an Post-Consumer-Recycled-Material (PCR) in Verkaufsverpackungen weiter zu erhöhen. Das Dokument steht in deutscher und englischer Sprache hier kostenfrei zur Verfügung.

IK meldet gestiegene Recyclingfähigkeit für Kunststoffverpackungen

Kunststoffflaschen Recycling
(Bild: Witthaya - stock.adobe.com)

18.01.22: Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen hat ihren mittlerweile 5. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und meldet darin Erfolge. So stieg die Recyclingfähigkeit auf 81 %. Erstmalig verknüpft der Nachhaltigkeitsbericht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen die Leistungen und Ziele der Branche mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, SDGs). Gleichzeitig dient der Bericht als Standortbestimmung einer Branche, die sich bis zum Jahr 2025 ambitionierte Ziele für die Kreislaufwirtschaft gesetzt hat: 1 Mio. t Rezyklateinsatz und 90 % recycling- oder mehrwegfähige Haushaltverpackungen. Hier geht es zur Meldung unserer Schwesterzeitschrift Plastverarbeiter.

Eastman will in Frankreich milliardenschwere Recycling-Anlage bauen

18.01.22: Der Chemiekonzern Eastman hat angekündigt, bis zu 1 Mrd. US-Dollar in eine Anlage für molekulares Kunststoff-Recycling in Frankreich zu investieren. Die Anlage soll jährlich etwa 160.000 t schwer zu recycelnde Kunststoffabfälle verarbeiten. Dieses Material werde heute in der Regel verbrannt, weil es nicht mechanisch recycelt werden kann. In der neuen Anlage sollen die Abfälle nun in ihre molekularen Bausteine zerlegt und dann wieder zu nutzbarem Material zusammengesetzt werden. Durch die Eastman-Technologie könnten die Kunststoffe mit bis zu 80 % geringeren Treibhausgasemissionen als bei herkömmlichen Verfahren hergestellt werden, heißt es in der Mitteilung des Chemiekonzerns. Hier geht es zum Bericht.

Borealis und Reclay kooperieren beim Kunststoffrecycling

14.01.: Die in Herborn ansässige Reclay Group wird künftig Kunststoffabfälle an Borealis, Wien, Österreich liefern, um daraus hochwertige Rezyklate zu gewinnen. Durch die Kooperation will man die steigende Marktnachfrage nach Rezyklaten für High-End-Kunststoffanwendungen bedienen. Die strategische Partnerschafft soll auch dabei helfen, den Umstieg auf eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Im Fokus stehen dabei Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hier geht es zur Meldung unserer Schwesterzeitschrift Plastverarbeiter.

Borealis investiert bei britischem Verpackungshersteller

16.12.21: Der Polyolefin-Konzern Borealis hat eine Minderheitsbeteiligung an Bockatech Limited erworben, einem britischen Unternehmen für grüne Technologien und Entwickler der Ecocore-Fertigungstechnologie für nachhaltige Verpackungen. Mit der Investition betont Borealis sein Engagement für die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft und will die bestehende Partnerschaft der beiden Unternehmen weiter stärken. Im Zentrum der Kooperation stehen dabei langfristig orientierte Aktivitäten zur gemeinsamen Markt- und Produktentwicklung sowie die Skalierung der Ecocore-Plattform. Hier geht es zum Bericht.

SKGC und Purecycle planen PP-Recyclinganlage in Südkorea

17.01.22: Im südkoreanischen Ulsan wollen der Petrochemiekonzern SK Geo Centric, Südkorea, und das US-amerikanische Unternehmen Purecycle Technologies Asiens erste PP-Recyclinganlage errichten. Die beiden Unternehmen unterzeichneten eine entsprechende Vorvereinbarung über den Bau des neuen Recyclingkomplexes am Standort Ulsan, im Südosten Koreas. Dort sollen künftig jährlich etwa 60.000 t recyceltes Polypropylen (rPP) gewonnen werden. Voraussichtlich Ende 2024 wird die Anlage dann ihren Betrieb aufnehmen. Hier geht es zur Meldung unserer Schwesterzeitschrift Plastverabeiter.

Phigenesis will Kunststoffrecycling-Verfahren von Lummus nutzen

25.11.21: Der Technologiekonzern Lummus und der Entsorger Phigenesis haben eine Absichtserklärung zum chemischen Kunststoffrecycling unterzeichnet. In Europa sollen fünf Projekte auf Basis der Pyrolysetechnologe geplant werden. Im Rahmen der Vereinbarung will Phigenesis die "New Hope Plastics" genannte Pyrolysetechnologie von Lummus für eine neue chemische Recyclinganlage mit einer Kapazität von 150.000 Tonnen pro Jahr einsetzen. Es handelt sich hierbei um die erste Lizenz für die chemische Recyclingtechnologie in Europa, und bei dieser Größenordnung wird das erste Projekt die derzeitige chemische Recyclingkapazität in Europa erheblich steigern. Hier geht es zur Meldung im Detail.

Mitsui und Microwave starten Projekt zur direkten Monomerisierung von Kunststoffabfällen

Microwave Chemical
(Bild: Microwave Chemical)

25.11.21: Die japanischen Unternehmen Mitsui Chemicals und Microwave Chemical haben eine Zusammenarbeit für das chemische Recycling von Kunststoffen vereinbart. Erstmals sollen Mikrowellen in kommerziellem Maßstab eingesetzt werden. Das Projekt beinhaltet die direkte Herstellung von Rohmonomeren aus Kunststoffen, deren Recycling bisher schwierig war, darunter Automotive Shredder Residue (ASR) - ein Gemisch aus hauptsächlich polypropylenbasierten Kunststoffen - und duroplastische Sheet Molding Compound (SMC), die in Badewannen und Fahrzeugteilen verwendet werden. Die Beiden Unternehmen arbeiten bereits seit dem Abschluss einer strategischen Partnerschaft im Jahr 2017 zusammen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von chemischen Prozesstechnologien. Die beiden Unternehmen arbeiten gemeinsam an der Nutzung der Mikrowellentechnologie für eine Vielzahl von chemischen Prozessen. Hier geht es zum Bericht.

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ICIS startet Tracking-Plattform für Recycling-Kunststoffe

04.11.21: Um die Industrie bei der Versorgung mit recycelten Kunststoff-Polymeren zu unterstützen, hat der Chemie-Informationsdienst ICIS den Recycling Supply Tracker – Chemical eingerichtet, der einen umfassenden Überblick des chemischen Recyclingmarktes bietet. Was der Informationsdienst mit dieser Plattform beabsichtigt und welche Informationen der Tracker umfasst, lesen Sie hier.

Total Energies und Partner planen fortschrittliche Recycling-Anlage in Texas

Kunststoffabfälle auf Deponie
(Bild: vchalup – Adobe Stock)

28.10.: Die US-Unternehmen Plastic Energy, Freepoint Eco-Systems und Total Energies planen den Bau einer Kunststoff-Recyclinganlage in Texas. Dort sollen Kunststoffabfälle in einen recycelten Rohstoff namens Tacoil umgewandelt werden. Die Anlage soll Mitte 2024 in Betrieb gehen und 33.000 t/a gebrauchter Kunststoffe verarbeiten. Total Energies will das erhaltene Rohmaterial in Polymere in Neuwaren-Qualität umwandeln. Hier erfahren Sie die Details zum Projekt.

Dow will Recycling-Technologie von Haldor Topsoe für Kunststoff-Anlage in Terneuzen nutzen

13.10.: Der US-Chemiekonzern Dow will am niederländischen Standort Terneuzen eine Anlage zum Recycling von Kunststoff bauen. Dabei soll die Purestep-Technologie des dänischen Technologiegeberrs Haldor Topsoe genutzt werden. In einem ersten Schritt haben Dow und Topsoe vereinbart, die Technologie im Labormaßstab zu nutzen, um das Design und die Konstruktion der neuen Marktentwicklungsanlage (MDU) mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr zu unterstützen, die am Dow-Standort in Terneuzen (Niederlande) gebaut wird. Hier erfahren Sie die Details zum Projekt.

Übersicht: Diese Initiativen verschreiben sich der Kreislaufwirtschaft

07.10.: Weltweit haben sich Unternehmen, Organisationen und Verbände zu Initiativen zusammengeschlossen, um die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Egal ob auf nationaler oder internationaler Ebene. Unsere Kollegen vom Fachmagazin Plastverarbeiter zeigen Ihnen die wichtigsten dieser Vorhaben.

WWF- und Systemiq-Studie: Recyclingfähigkeit hängt am Design von Kunststoffverpackungen

Kunststoffabfall
(Bild: digitalstock – stock.adobe.com)

24.09.: Wie allein durch entsprechendes Design mehr als 20 Mio. Tonnen Verpackungsabfälle eingespart werden können, hat eine aktuelle Studie ermittelt. Der Verbrauch von Neuplastik im Verpackungssektor lässt sich um rund 60 % und die Verbrennung von Abfällen zur Energiegewinnung um über 70 % reduzieren, wodurch sich Treib­hausgas-Emissionen um 68 Mio. Tonnen verringern würden. Wie sich bis 2040 20 Mio. t Kunststoffabfälle einsparen lassen, erfahren Sie hier.

Alpla, Ecohelp und UPT planen PET-Recyclinganlage in Rumänien

Anlage zum Kunststoffrecycling
(Bild: Alpla)

22.09.: Verpackungs- und Recycling-Spezialist Alpla investiert in ein Joint Venture zum Bau einer Recyclinganlage in Targu Mures, Rumänien. Dort sollen gesammelte PET-Flaschen aus dem Hausmüll in Kunststoffgranulat für neue Flaschen recycelt werden. Mit der Gründung des geplanten Joint Ventures PET Recycling Team Targu Mures investiert die Alpla-Gruppe sowie die Unternehmen Ecohelp SRL (Rumänien) und United Polymer Trading AG (Schweiz) zu gleichen Teilen in die Installation einer Extrusionsanlage zum Recycling von Post-Consumer-PET-Flaschen am Standort des rumänischen Partners. Ziel ist es, jährlich 15.000 Tonnen lebensmitteltaugliches, recyceltes PET (rPET) herzustellen. Das rPET-Granulat soll dann zur Herstellung neuer Vorformlinge und Flaschen dienen, um den lokalen Materialkreislauf in der Region Mittel- und Südosteuropa zu stärken. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.

Warum Kunststoffrezyklate den CO2-Footprint senken

10.09.21: Die Experten verdeutlichen die simultane Steigerung des Wertes von Kunststoff-Reststoffen und deren Aufbereitung. Insbesondere die Automobilindustrie beschäftigt sich mit nachhaltigen Lösungen, um den CO2-Footprint der Fahrzeuge und der Produktion signifikant zu senken. Hier geht's zum Interview der Kollegen vom Fachmagazin Plastverarbeiter.

Shell investiert in chemisches Recycling von Kunststoffabfällen

10.09.21: Der niederländisch-britische Energiekonzern Shell ist mit Bluealp eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung, Skalierung und Anwendung dessen Technologie zur Umwandlung von Kunststoffabfällen in chemische Rohstoffe eingegangen. Hier geht's zur ganzen Nachricht.

Studie zeigt großes Potenzial für Rezyklate in Verpackungen

03.09.21: Wie eine Studie der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen aufzeigt, lässt sich der Einsatz von Kunststoffreyzklat auf fast eine Million Tonnen pro Jahr steigern. Hier geht's zur Nachricht der Kollegen vom Fachmagazin Plastverarbeiter.

Kunststoffhersteller treten Recycling-Joint-Venture Cyclyx bei

Vier leere und zerdrückte Plastikflaschen,
(Bild: picsfive – Adobe Stock)

Der Chemiekonzern Lyondelbasell und der Styrolproduzent Ineos Styrolution treten dem Joint Venture Cyclyx als Gründungsmitglieder bei. Dieses vom Recyclingspezialisten Agilyx ins Leben gerufene Unternehmen verfolgt das Ziel, die Recyclingrate von Kunststoffen von 10 auf 90 % zu steigern. Hier die vollständige Nachricht.

Metso Outotec veräußert Recycling-Sparte

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(Bild: Metso Outotec)

23.07.21: Der Dienstleister Metso Outotec will seinen Geschäftsbereich Recycling an die Investmentgesellschaft Ahlström Capital verkaufen. Damit plant der Dienstleister, sich verstärkt auf die Zuschlagstoff- und Bergbau-Industrie zu konzentrieren. Hier geht's zur Meldung.

Agilyx erreicht Meilenstein bei Polystyrol-Kunststoff-Recycling

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(Bild: Agilyx)

22.07.21: In seinem chemischen Recyclingbetrieb in Tigard im US-Bundesstaat Oregon hat das Recyclingunternehmen Agilyx 16.000 Betriebsstunden erreicht und in dieser Zeit 4.400 Tonnen Kunststoffabfall verwertet. Hier geht's zur Meldung.

Kunststoffverpacker kritisieren EU-Einweg-Richtlinie

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(Bild: dusko Fotolia)

05.07.21: Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen hat die EU-Richtlinie zu Einweg-Kunststoffverpackungen kritisiert: Die Regelung beinhalte viele Unklarheiten und werde in den Mitgliedsstaaten zu unterschiedlich gehandhabt. Hier geht's zur Meldung.

Borealis und Renasci vertiefen Kooperation für Recyclinglösungen

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(Bild: Renasci)

02.07.21: Mit dem Erwerb einer 10%-Minderheitsbeteiligung intensiviert Borealis seine Partnerschaft mit Renasci, einem Anbieter von Recyclinglösungen mit Sitz in Belgien und Erfinder des Smart Chain Processing (SCP) – Konzepts. Hier geht's zur Meldung.

Borealis steigert Produktion aus Recycling-Rohstoffen

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(Bild: Renasci)

24.06.21: Der Polyolefin-Konzern Borealis übernimmt die Jahresproduktion von chemisch recycelten Rohstoffen aus dem Recyclingzentrum von Renasci im belgischen Oostende. Hier geht's zur Meldung.

Chemisches Recycling von Polystyrol durch Pyrolyse

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(Bild: Agilyx)

09.06.21: Agilyx und Technip Energies wollen ihre Erfahrungen im Bereich des chemischen Recyclings bündeln und damit dessen Einsatz vorantreiben. Im Fokus steht eine Pyrolyse-Technologie für Polystyrol. Hier geht's zur Meldung.

Diskussionspapier zur Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

 <small class="file-source">(Bild: petovarga – stock.adobe.com)</small>
(Bild: petovarga – stock.adobe.com)

28.05.21: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau setzt sich für eine funktionierende Kreis-laufwirtschaft für Kunststoffe ein. Deshalb will der VDMA bestehende Einsatzbeschränkungen für Rezyklate auf den Prüfstand stellen und spricht sich für produktspezifische Rezyklatquoten auf EU-Ebene aus. Hier geht's zur Meldung.

Covestro arbeitet an Recycling-Kunststoff für 3D-Druck

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(Bild: Covestro)

27.05.21: Materialien für den 3D-Druck sind ein wachsender Markt. Covestro und Polymaker arbeiten nun gemeinsam an einem Polycarbonat-Filament aus recyceltem Kunststoff. Hier geht's zur Meldung.

Sammeln und Recycling von PET in Europa

 <small class="file-source">(Bild: alexanderuhrin – stock.aodbe.com)</small>
(Bild: alexanderuhrin – stock.aodbe.com)

19.05.21: Bis 2030 sollen 90 Prozent der Plastikflaschen in der EU eingesammelt und wiederverwertet werden. Dieses Ziel ist allerdings in Gefahr, so das Ergebnis einer Studie des Chemie-Informationsdienstes ICIS. Hier geht's zur Meldung.

Eastman und SAP wollen Recycling via Blockchain verfolgen

 <small class="file-source">(Bild: Ico Maker – AdobeStock)</small>
(Bild: Ico Maker – AdobeStock)

17.05.21: Der Kunststoff- und Spezialchemiehersteller Eastmann hat mit dem Softwarehaus SAP eine Kooperation zur Rückverfolgbarkeit von zertifizierten recycelten Inhalten über die gesamte Wertschöpfungskette gestartet. Dazu soll Blockchain-Technologie genutzt werden. Hier geht's zur Meldung.

BASF schließt sich Initiative zum Verpackungsrecycling an

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(Bild: BASF)

04.05.21: Die BASF hat sich der Initiative Holygrail 2.0 angeschlossen. Deren Ziel ist, ein Wasserzeichen auf Produktverpackungen zu etablieren, wodurch die Müllsortierung erleichtert werden könnte und in Folge dessen die Kunststoff-Recyclingrate steigt. Hier geht's zur Meldung.

Unternehmen prüfen Zusammenarbeit bei chemischem Recycling

 <small class="file-source">(Bild: BASF)</small>
(Bild: BASF)

23.04.21: Die BASF hat gemeinsam mit den Recyclingunternehmen Quantafuel und Remondis eine Absichtserklärung unterzeichnet, um beim chemischen Recycling zusammen zu arbeiten. Möglich ist eine gemeinsame Investition in eine Pyrolyseanlage für Kunststoffabfälle. Hier geht's zur Meldung.

Borealis will chemische Recyclinganlage in Schweden bauen

 <small class="file-source">(Bild: Borealis)</small>
(Bild: Borealis)

22.04.21: Borealis plant, eine Recyclinganlage an seinem schwedischen Standort Stenungsund zu bauen, und hat dafür die Förderung für eine Machbarkeitsstudie erhalten. Der Kunststoff-Hersteller will mehr recycelte Rohstoffe nutzen, um Chemikalien zu produzieren. Hier geht's zur Meldung.

Kunststoff-Unternehmen planen chemisches PS-Recycling

 <small class="file-source">(Bild: RFsole – Fotolia)</small>
(Bild: RFsole – Fotolia)

21.04.21: Ineos Styrolution, Recycling Technologies und Trinseo planen, gemeinsam eine kommerzielle Polystyrol-Recycling-Anlage in Europa zu bauen. Zuvor wollen die Unternehmen ab 2022 eine Pilotanlage in Großbritannien errichten. Hier geht's zur Meldung.

CT-Trendbericht Schüttgut- und Recyclingtechnik

 <small class="file-source">(Bild: 831days – Adobe Stock)</small>
(Bild: 831days – Adobe Stock)

17.03.21: Nachhaltige Kreislaufwirtschaft soll es ermöglichen, die Vorteile von Kunststoffen weiter zu nutzen, ohne Umwelt und Klima zu belasten. Das dazu erforderliche Recycling ist bei Verfahren und Ausrüstung auf moderne Technologien angewiesen. Hier geht's zum Artikel.

Sabic und Plastic Energy starten Bauprojekt für chemisches Polymerrecycling

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(Bild: Sabic)

01.02.21: Der Kunststoffhersteller Sabic hat angekündigt, gemeinsam mit seinem Partnerunternehmen Plastic Energy mit dem Bau einer Anlage für das chemische Kunststoffrecycling beginnen zu wollen. Die Anlage entsteht im niederländischen Geleen. Hier geht's zur Meldung.

Maag erhält Auftrag für Polyolefin-Recyclinglinie

 <small class="file-source">(Bild: Linielux - fotolia)</small>
(Bild: Linielux - fotolia)

11.01.21: Die Schweizer Maag-Gruppe hat vom belgischen Kunststoffrecycler Ravago einen Auftrag für die Installation einer neuen Linie zum Recycling von Polyolefinen erhalten. Hier geht's zur Meldung.

Neste startet chemisches Kunststoffrecycling im Industriemaßstab

Bild Neste
(Bild: Neste)

30.12.20: Der finnische Chemiekonzern Neste hat mitgeteilt, im Herbst in seiner Raffinerie in Finnland 400 Tonnen verflüssigte Kunststoffabfälle aus dem chemischen Recycling verarbeitet zu haben. Damit habe das Unternehmen erstmals industrielle Größenordnungen erreicht. Hier geht's zur Meldung.

Pyrolyse als Chance für den Klimaschutz

11.12.20: Der Ausbau chemischen Kunststoffrecyclings fördert die Umsetzung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in der chemischen Industrie und damit die Transformation hin zu Klimaneutralität. Zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Chemisches Kunststoffrecycling“. Hier geht's zur Meldung.

Audi und Karlsruher KIT starten Pilotprojekt für Kunststoff-Recycling

 <small class="file-source">(Bild: Markus Breig, KIT)</small>
(Bild: Markus Breig, KIT)

24.11.20: Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat Audi ein Pilotprojekt für chemisches Recycling gestartet. Ziel ist es, Kunststoffmischfraktionen zurück in einen ressourcenschonenden Kreislauf zu führen. Hier geht's zur Meldung.

Indorama Ventures baut Kapazitäten für PET-Recycling in Europa aus

 <small class="file-source">(Bild: alterfalter - fotolia)</small>
(Bild: alterfalter - fotolia)

02.12.20: Das thailändische Unternehmen Indorama Ventures will ab 2023 jährlich 10 Milliarden PET-Flaschen in Europa recyceln. Dazu soll in Frankreich eine neue Anlage gebaut und in Polen sollen zwei Anlagen erweitert werden. Hier geht's zur Meldung.

Circularise und Porsche kooperieren mit Borealis, Covestro und Domo

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(Bild: Circularise)

05.11.20: Rückverfolgungs-Spezialist Circularise hat im Rahmen des Innovationsprogramms Startup Autobahn ein Projekt mit Porsche und dessen Materiallieferanten Borealis, Covestro und Domo Chemicals gestartet. Hier geht's zur Meldung.

Neste, Unilever und Recycling Technologies verbessern Kunststoff-Verwertung

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(Bild: Recycling Technologies)

20.10.21: Der britische Recycling-Spezialist Recycling Technologies, der Biokraftstoff-Hersteller Neste und der Konsumgüter-Konzern Unilever wollen zusammenarbeiten, um das chemische Recycling zur Rückgewinnung und Wiederverwendung von Kunststoffverpackungen weiterzuentwickeln. Hier geht's zur Meldung.

 

Suez und Loop Industries planen PET-Recyclinganlage

 <small class="file-source">(Bild: Alterfalter – Fotolia)</small>
(Bild: Alterfalter – Fotolia)

15.09.20: Der französische Suez-Konzern will gemeinsam mit der kanadischen Loop Industries eine Kunststoff-Recyclinganlage errichten. Die Anlage soll PET-Abfälle verarbeiten und in Europa gebaut werden. Hier geht's zur Meldung.
 

 

Lyondellbasell startet Pilotanlage für molekulares Recycling

 <small class="file-source">(Bild: Lyondellbasell)</small>
(Bild: Lyondellbasell)

11.09.20: Der Chemiekonzern Lyondellbasell hat am Standort Ferrara, Italien, seine Moretec-Anlage für molekulares Recycling in Betrieb genommen. Damit will das Unternehmen Plastik aus Haushaltsabfällen in seine molekulare Form überführen und so als Ausgangsmaterial für neue Kunststoffe nutzen. Hier geht's zur Meldung.
 

 

VDMA fordert mehr Kunststoffrecycling

 <small class="file-source">(Bild: Alterfalter – Fotolia)</small>
(Bild: Alterfalter – Fotolia)

24.08.21: Der Maschinenbauverband VDMA hat ein Diskussionspapier zum Kunststoffrecycling veröffentlicht – und fordert darin einen dauerhaften Markt für Rezyklate. Hier geht's zur Meldung.

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