Industriegase-Tanks

Das Unternehmen will auf dem brasilianischen Industriegase-Markt expandieren. (Bild: Messer)

| von Redaktion

Die zusätzlichen CO2-Kapazitäten am Standort sollen vor allem die Nachfrage regionaler Hersteller tierischen Proteins, der Chemie, der Gesundheits-, Getränke- und Maschinenbauindustrie sowie des Bedarfs im Bereich Schweißen decken. Von Jandaia do Sul werden vor allem Industriegase-Verbraucher im Süden, Südosten und mittlerem Westen Brasiliens versorgt.

„Die Entscheidung, die CO2-Kapazitäten in Jandaia do Sul auszubauen, ist ein klares Bekenntnis von Messer für die weitere Expansion auf dem brasilianischen Markt“, erklärt Scott Latta, General Manager bei Messer in Brasilien. Die gute Anbindung des Standorts an das Schienenverkehrsnetz im Norden von Paraná erleichtere den logistischen Zugang zu den Millionenstädten Curitiba und São Paulo sowie zu den Häfen von Santos und Paranaguá.

CO2 hier bei der Maisverarbeitung gewonnen

Besonders ist am Standort auch die Herstellung: Kohlendioxid in Form von Rohgas ist häufig ein Nebenprodukt aus der Düngemittelherstellung. In Jandaia do Sul wird es jedoch nach Angaben von Messer auf nachhaltige Weise bei der Maisverarbeitung gewonnen. „Dies ist das erste Mal, dass in Brasilien reines CO2 in Lebensmittelqualität aus Mais erzeugt wird", so General Manager Latta. „Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich, wie etwa eine kontinuierliche CO2-Produktion an 365 Tagen im Jahr, ohne saisonale Unterbrechungen.“

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