Dr. Harald Weber (links) tritt die Nachfolge von Thomas Waldmann (rechts) als Geschäftsführer der VDMA Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau an.

Dr. Harald Weber (links) tritt die Nachfolge von Thomas Waldmann (rechts) als Geschäftsführer der VDMA Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau an. (Bild: VDMA)

„Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung“, erklärte Dr. Weber anlässlich seiner Ernennung. „Es ist mein Ziel, das Dienstleistungsportfolio der AGAB gemeinsam mit meinem Team und den Mitgliedsfirmen insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung auszubauen und die Rahmenbedingungen für den Großanlagenbau in der Steuer- und Außenwirtschaftspolitik aktiv zu gestalten."

Dr. Harald Weber hat an der TU Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesen studiert und 2010 in diesem Fach promoviert. Im Jahr 2011 startete Dr. Weber seine VDMA-Karriere beim Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen als Referent für Technik und Innovation. Seine Aufgabenschwerpunkte lagen in der Interessenvertretung und in der Beratung von VDMA-Mitgliedsfirmen zu den Themen Maschinenrichtlinie und nachhaltige Finanzierung. Darüber hinaus gestaltete er die OPC UA-Strategie des VDMA maßgeblich mit.

Seit 1984 im VDMA: Thomas Waldmann geht in den Ruhestand

Thomas Waldmann, der die Geschicke der AGAB seit 2003 verantwortet, tritt Ende 2022 nach 39 Jahren im VDMA in den Ruhestand. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, den Netzwerkcharakter des Verbandes mit neuen Angeboten wie etwa dem Engineering Summit zu stärken und bei der politischen Arbeit im Sinne der Branche wichtige Akzente zu setzen. „Thomas Waldmann hat durch seine Arbeit das Profil des Großanlagenbaus als Ermöglicher der Energie- und Mobilitätswende nachdrücklich geschärft und war aufgrund seiner Expertise ein geschätzter Gesprächspartner von Industrie und Politik", sagte Jürgen Nowicki, CEO von Linde Engineering und Vorsitzender des VDMA-Großanlagenbaus, bei der Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers. „Großanlagenbau fasziniert, weil er die enge Kooperation von Menschen aus verschiedenen Disziplinen und Kulturkreisen erfordert. Noch wichtiger ist mir der enorme Nutzen für die Entwicklung einer nachhaltigen industriellen Basis für Menschen und Gesellschaften. Großanlagenbau ist Brückenschlag, in die Welt und in die Zukunft – das muss gerade in der Politik noch besser verstanden werden“, lautet das Fazit Waldmanns nach seinem 20-jährigen erfolgreichen Engagement für die Belange des Großanlagenbaus.

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