Chemie Technik Markt

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Rund 2.000 Unternehmen und über 400.000 Mitarbeiter prägen die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. Alle Nachrichten und Geschehnisse rund um die Prozessindustrie finden Sie in dieser Rubrik.

12. Feb. 2024 | 15:30 Uhr
China flag waving against clean blue sky, close up, isolated wit
"Nicht mit Werten vereinbar"

BASF zieht sich aus zwei Joint Ventures in China zurück

BASF will seine Anteile an zwei Joint Ventures in Korla, China, veräußern und damit den CO2-Fußabdruck seines Portfolios verringern. Das dort produzierte Butandiol basiert auf Kohle als Rohstoff.Weiterlesen...

12. Feb. 2024 | 15:15 Uhr
Instandhaltung
Verlängerung der Ölförderung in der Nordsee

Bilfinger erhält Zuschlag für Instandhaltung von Nordsee-Pipeline

Bilfinger hat vom Chemiekonzern Ineos den Zuschlag für einen umfangreichen Instandhaltungsvertrag erhalten. Dabei geht es um das Forties Pipeline Systems (FPS), über das Öl und Gas aus der Nordsee transportiert und verarbeitet wird.Weiterlesen...

12. Feb. 2024 | 06:45 Uhr
Frau mit Headset, weißer Bluse und rotem Blazer zeigt mit dem Zeigefinger nach links
„Ich kann das NOCH nicht“

Growth Mindset: Vertrauen in die Lernfähigkeit

Haben Sie ein „Growth Mindset“? Glauben Sie an Ihre Lern- und Veränderungsfähigkeit? Wenn ja, meistern Sie sehr wahrscheinlich die Herausforderungen, die das Leben an Sie stellt – sei es alleine oder mit selbstorganisierter Unterstützung.Weiterlesen...

09. Feb. 2024 | 07:00 Uhr
Modern Water Treatment Facility in green and blue colors, genera
PLASTVERARBEITER
Bitte mehr davon

Bericht der IEA zur Energieeffizienz 2023

Die guten Neuigkeiten zuerst: Einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge zeigen die Bemühungen zur Energieeffizienz bereits Erfolge. Doch nun der Wermutstropfen: Um die Netto-Null bis 2050 zu erreichen, müssen alle Beteiligten ihre Anstrengungen verdoppeln.Weiterlesen...

08. Feb. 2024 | 06:08 Uhr
LNG (Liquified Natural Gas) tanker anchored in Gas terminal gas
Überangebot, schwache Nachfrage und steigender Wettbewerb

Herausforderungen für die globale Petrochemie

Der globale Petrochemiemarkt befindet sich in einer schwierigen Phase: Ein nie dagewesener Überschuss drückt die Auslastungsraten und Margen der Chemieproduzenten auf historische Tiefststände.Weiterlesen...

07. Feb. 2024 | 09:45 Uhr
Ein am Rostocker Standort des Leibniz-Instituts für Katalyse (Likat) entwickelter Katalysator auf Mangan-Basis soll mittels erneuerbarer Energien Methanol produzieren. Neben Wind oder Sonne werden dafür Wasser und CO2 benötigt. Aus CO2 und Wasser entsteht im Reaktionsverbund ein Synthesegas, das mithilfe des Katalysators zu Methanol umgewandelt wird. „Das Metallatom bildet das katalytische Zentrum. Es wird von einer Art Gerüst fixiert und geschützt, dem sogenannten Liganden“, so Gordon Neitzel, am Likat in den Bereichen Angewandte Homogenkatalyse und Carbonylierungen tätig. Er hat den Katalysator entscheidend optimiert, indem er neue Strukturen für den Liganden entwickelte. So kann kein Kohlenmonoxid das Mangan-Atom im Zentrum des Katalysators angreifen und die Komplexverbindung zerstören. Die Arbeiten sind Teil des Forschungsverbunds E4MeWi. Die Abkürzung steht für „Energie-Effiziente Erneuerbare Energien basierte Methanol-Wirtschaft“. Das Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für drei Jahre mit 2 Mio. Euro gefördert. Projektpartner sind außerdem Creativequantum, Ineratec, die Ruhr-Universität Bochum und der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. „Auch eine klimaneutrale Wirtschaft, wie sie die Bundesrepublik bis 2045 anstrebt, braucht Basischemikalien“, erläutert Neitzel. Für die Methanol-Produktion, derzeit weltweit 110 Mio. t jährlich, wird traditionell Erdgas verwendet – je nach Verfahren mit Drücken von 50 bis 100 bar und Temperaturen zwischen 200 und 300°C. Dies führt zu einem CO2-Ausstoß von 1,5 t für jede produzierte Tonne Methanol. Das Projekt zielt auf eine Alternative zum herkömmlichen Verfahren ab. Sein Kernstück ist der Katalysator, der H2 und CO in gelöstem Zustand so reagieren lässt, dass Methanol entsteht. Das Kohlenmonoxid wird zuvor aus CO2 gewonnen. Der dafür genutzte Mangan-Katalysator wurde ursprünglich am Likat in der Themengruppe von Dr. Kathrin Junge aus der Abteilung Nachhaltige Redoxreaktionen entwickelt. Er ermöglicht ein Vorgehen, das den Aufwand an Druck und Temperatur für die Methanolherstellung halbiert. Den Projektbeteiligten schwebt eine Anlage in Containergröße vor, die am Feldrand, auf Betriebs- oder Bauernhöfen lokale Ressourcen für eine nachhaltige Wertschöpfung nutzt: Wind- und Sonnenenergie, CO2-Emissionen aus Punktquellen und aus Biogas, Plastikmüll oder Holzabfällen.
Erneuerbare Energien aus lokalen Ressourcen

Katalysator für nachhaltige Methanol-Produktion am Likat entwickelt

Ein am Rostocker Standort des Leibniz-Instituts für Katalyse (Likat) entwickelter Katalysator auf Mangan-Basis soll mittels erneuerbarer Energien Methanol produzieren. Neben Wind oder Sonne werden dafür Wasser und CO2 benötigt.Weiterlesen...

07. Feb. 2024 | 06:09 Uhr
Michael Lohscheller, im Hintergrund Flugzeug, Lkw, Pkw und H2-Tankstelle
„Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen“

Wasserstoff im Verkehrssektor: Interview mit Ex-Opel-CEO Michael Lohscheller

Neben batterieelektrischen Antrieben gilt Wasserstoff als Hoffnung für die Verkehrswende. Über die Chancen und Einsatzbereiche berichtet Michael Lohscheller, Ex-CEO von Opel und Nikola, im Vorfeld der Münchener Hydrogen Mobility Tech Conference.Weiterlesen...

06. Feb. 2024 | 14:25 Uhr
LNG-Terminal
Terminal Decarbonara

CT-Spotlight: LNG-Lieferungen per Schiff – weiter aus den USA?

Gerade erst Nummer Eins geworden, erstmal Pause machen. Nein, es geht nicht um deutschen Fußball, sondern um Gasexporte der USA. Für diese soll es vorerst keine neuen Genehmigungen geben – unter anderem, man halte sich fest, aus Umweltschutzgründen.Weiterlesen...

06. Feb. 2024 | 06:21 Uhr
Ein grünes Flugzeug fliegt vor einer grünen Wolke
100 Prozent Bio im Flugzeugtank

Aromaten für nachhaltiges Kerosin

Im November 2023 ist die erste Atlantiküberquerung mit 100 % nachhaltigem Flugkraftstoff geglückt. Möglich wurde dies durch ein neues Verfahren und den Einsatz von biobasierten Aromaten.Weiterlesen...

05. Feb. 2024 | 13:01 Uhr
Ablehnung
Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie 2024

Chemie-Arbeitgeber weisen Gewerkschaftsforderung zurück

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie hat die Forderungen der Gewerkschaft IGBCE für die kommende Tarifrunde 2024 klar zurückgewiesen. Die Erwartungen der Gewerkschaft zur Lohnsteigerung seien „weder krisengerecht noch finanzierbar.“Weiterlesen...