Chemie Technik Markt

Markt

Rund 2.000 Unternehmen und über 400.000 Mitarbeiter prägen die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. Alle Nachrichten und Geschehnisse rund um die Prozessindustrie finden Sie in dieser Rubrik.

17. Mai. 2024 | 02:35 Uhr
Goethe liest CT
Goethes Gusto

CT-Spotlight: Von Dichtern und Messen

Was hat der größte deutsche Dichter mit der größten deutschen Messe für chemische Prozessindustrie zu tun? Irgendwas zwischen ganz viel und gar nix. Experten vermuten jedoch An-Sturm & An-Drang als gemeinsames Band.Weiterlesen...

16. Mai. 2024 | 14:35 Uhr
Ammoniakanlage am Standort Ludwigshafen / Ammonia plant at Ludwigshafen site
Vertrag über Vermarktung mit International Process Plants

BASF plant den Verkauf von Anlagen in Ludwigshafen

BASF hat mit International Process Plants einen Vertrag geschlossen, um Ammoniak-, Methanol- und Melaminanlagen in Ludwigshafen zu verkaufen. Grund dafür sind die im Februar 2023 angekündigten strukturellen Maßnahmen des Chemiekonzerns.Weiterlesen...

Aktualisiert: 10. Mai. 2024 | 08:55 Uhr
Hörsaal
Hochschulranking für das Fach Chemie

Die 10 besten Chemie-Unis in Deutschland

Das Chemiestudium hat in Deutschland eine große Tradition – entsprechend hoch und unübersichtlich ist inzwischen die Zahl der Universitäten, die Chemie-Studiengänge anbieten. Hier zeigen wir die besten Unis für das Fach Chemie.Weiterlesen...

01. Mai. 2024 | 09:16 Uhr
Die Handinnenfläche eines älteren Manns
Willkommen an Bord

Digitales Onboarding bei Altana

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen neue Kollegen möglichst schnell, effizient und nahtlos in bestehende Unternehmensstrukturen eingebunden werden. Digitale Lösungen können dabei helfen, wie das Beispiel des Chemiekonzerns Altana zeigt.Weiterlesen...

26. Apr. 2024 | 10:03 Uhr
Der Schmierstoffhersteller Fuchs hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Lubcon, einen Anbieter tribologischer Industrieanwendungen, unterzeichnet. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörde. Die Parteien erwarten, dass die Transaktion, deren Summe nicht bekanntgegeben wurde, im dritten Quartal 2024 abgeschlossen sein wird. Der Käufer erhofft sich durch die Übernahme eine Stärkung seines Produktportfolios im Bereich der Industrieschmierstoffe und Schmierfette sowie seiner Wettbewerbsfähigkeit. „Damit stärken wir nicht nur unsere bestehenden Schlüsselmärkte, sondern sind auch in der Lage, in neue Absatzmärkte vorzudringen“, so Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender von Fuchs. „Ich bin davon überzeugt, dass wir das Wachstumspotenzial der Lubcon-Gruppe mithilfe des Fuchs-Netzwerks von 55 Gesellschaften und 33 Produktionswerken global noch besser ausschöpfen können“, kommentiert Heiko Engelke, geschäftsführender Gesellschafter von Lubcon, das im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von rund 40 Mio. Euro erzielte. Der Lubcon-Konzern beschäftigt 211 Mitarbeiter, umfasst 13 operative Gesellschaften sowie fünf Produktionsstandorte in Deutschland, Polen, Indien, den USA und auf den Philippinen. Seine Produkte kommen unter anderem in der Lebensmittel- und Pharmabranche zum Einsatz.
Übernahme in der Schmierstoffbranche

Vereinbarung unterzeichnet: Fuchs will Lubcon erwerben

Der Schmierstoffhersteller Fuchs hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Lubcon, einen Anbieter tribologischer Industrieanwendungen, unterzeichnet. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörde.Weiterlesen...

25. Apr. 2024 | 11:50 Uhr
Uniper und der Stickstoffproduzent SKW Piesteritz haben 19. April 2024 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Dieses dient der wechselseitigen Unterstützung bei der Versorgung, Produktion und Logistik von Ammoniak und Wasserstoffderivaten. Die Vereinbarung besagt unter anderem, dass SKW Piesteritz den Energiekonzern mit nachhaltig produziertem Ammoniak beliefert, während dieser dem Stickstoffproduzenten mittel- bis langfristig grünes beziehungsweise blaues Ammoniak zuliefert. Das Memorandum of Understanding sieht außerdem eine Ausweitung der Einfuhr von Ammoniak und Wasserstoffderivaten vor. So soll die Nutzung von Unipers Importterminal am Nordseestandort Wilhelmshaven SKW Piesteritz zukünftig die Einfuhr von grünem Ammoniak erleichtern. Im Gegenzug stellt SKW Piesteritz – über den Mutterkonzern Agrofert – Uniper Kapazitäten in anderen europäischen Häfen bereit. Die Kooperation umfasst zudem die notwendige Distributionslogistik und den Ausbau der Produktion beziehungsweise die Umwandlung von Ammoniak in Wasserstoff. Laut Unipers CCO Carsten Poppinga will der Energiekonzern mittelfristig „ein namhafter Lieferant für alle Branchen werden, die Ammoniak als Ausgangsstoff verwenden“, ihm zufolge sichert die Partnerschaft mit dem Stickstoffproduzenten ausreichende Mengen der benötigten Chemikalie. „In einer Zeit, in der sich die Welt mit den Herausforderungen eines nachhaltigen industriellen Wachstums auseinandersetzt, ist diese Partnerschaft ein essenzieller Baustein“, so Petr Cingr, CEO von SKW Piesteritz. Der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sieht in der Vereinbarung zwischen Uniper und dem in Wittenberg, am Rande des Mitteldeutschen Chemiedreiecks, ansässigen Stickstoffproduzenten ebenfalls einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften.
Gegenseitige Belieferung mit Ammoniak und Wasserstoffderivaten

MoU: Uniper und SKW Piesteritz vereinbaren Zusammenarbeit

Uniper und der Stickstoffproduzent SKW Piesteritz haben 19. April 2024 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Dieses dient der wechselseitigen Unterstützung bei der Versorgung, Produktion und Logistik von Ammoniak und Wasserstoffderivaten.Weiterlesen...

25. Apr. 2024 | 06:23 Uhr
The first carbon-tariff system, the EU Carbon Border Adjustment
Wesentliche Produkte bereits Teil des Anwendungsbereichs

Chemische Industrie ist schrittweise vom CBAM betroffen

Mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism will die EU dafür sorgen, dass sich die CO2-Emissionen von Importwaren nicht in Länder außerhalb der EU verschieben. Was bedeutet diese Berichtspflicht für die Chemieindustrie?Weiterlesen...

24. Apr. 2024 | 14:55 Uhr
Der Elektrolyseur-Hersteller Sunfire führt eine Front-End-Engineering-Studie (FEED) für eine Wasserstoffanlage durch. Sie soll Betriebsparameter, Standortanforderungen und Ausführungsrichtlinien für einen 500-MW-Druck-Alkali-Elektrolyseur definieren. Neben diesem ergänzt laut Sunfire eine Solar- und Windkraftanlage das Projekt, das 2028 in Betrieb gehen soll. Der genaue Standort wurde noch nicht bekanntgegeben. Das aus erneuerbaren Energien gewonnene Gas soll für die Anwendung in Raffinerien und die Produktion von Ammoniak eingesetzt werden. Die in Zusammenarbeit mit den EPC-Integrationspartnern durchgeführte FEED-Studie soll als Grundlage zur finalen Investitionsentscheidung dienen. Automatisierte Serienproduktion. 2023 startete Sunfire mit der automatisierten Serienproduktion von Druck-Alkali-Elektrolyseuren, derzeit verzeichnet das Dresdner Unternehmen einen Auftragsbestand von 700 MW Elektrolyse-Kapazität. „Durch die Projekte, die wir in diesem Jahr verwirklichen, etablieren wir ein strategisches und effizientes Partnernetzwerk. Gleichzeitig sammeln wir Erfahrungen, die es uns ermöglichen, Elektrolyseure in Größenordnungen von mehreren hundert Megawatt bereitzustellen“, so Sunfires CEO Nils Aldag, der Europa eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung von grünen Wasserstofflösungen attestiert. Ihm zufolge erreichen erste 100-MW-Projekte ihre finalen Investitionsentscheidungen.
Front-End-Engineering-Studie für Druck-Alkali-Elektrolyseur

Sunfire führt FEED-Studie für Wasserstoffanlage durch

Der Elektrolyseur-Hersteller Sunfire führt eine Front-End-Engineering-Studie (FEED) für eine Wasserstoffanlage durch. Sie soll Betriebsparameter, Standortanforderungen und Ausführungsrichtlinien für einen 500-MW-Druck-Alkali-Elektrolyseur definieren.Weiterlesen...

24. Apr. 2024 | 06:08 Uhr
Zeichnung einer Industrieanlage, im Vordergrund Männer in Anzügen
Wem hilft die Lieferketten-Richtlinie?

Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette

Viele Unternehmen bemühen sich bereits gegen Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten. Entsprechende Auflagen und damit erhaltene Zertifizierungen sind aber bislang im Wesentlichen freiwillig. Die EU-Lieferketten-Richtlinie soll das ändern.Weiterlesen...

23. Apr. 2024 | 14:01 Uhr
Röhrenstapel
Kooperation zwischen Gascade und Gasco

Deutschland und Norwegen planen Wasserstoff-Pipeline

Zwischen Norwegen und Deutschland soll durch die Nordsee eine Wasserstoff-Pipeline entstehen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Netzbetreiber Gascade und Gassco unterzeichnet.Weiterlesen...