Wasserstoff Erzeugung und Speicherung

Plug Power und Lhyfe haben eine kommerzielle Vereinbarung zur Entwicklung grüner Wasserstoffanlagen in Europa angekündigt. Bild: Negro Elkha - stock.adobe.com

Die Initiative zielt darauf ab, bis 2025 eine Wasserstoffkapazität von insgesamt 300 MW zu erzeugen und mit der Entwicklung einer 1-GW-Produktionsstätte zu beginnen. Die Vereinbarung baut auf der Zusammenarbeit auf, die die beiden Unternehmen bereits Anfang des Jahres aufgenommen haben. Im Rahmen dieses Projekts wird die Wasserstoff-Elektrolyseur-Technologie von Plug Power eine Kapazität von 1 MW für die weltweit erste Offshore-Wasserstoffproduktionsanlage bereitstellen, die von Lhyfe entwickelt wurde. In dem Projekt wird Strom aus einer schwimmenden Windturbine vor der Küste von Le Croisic im SEM-REV, dem Offshore-Testgelände von Centrale Nantes, genutzt. Die Absichtserklärung regelt die jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten und beinhaltet die Ziele für die kommenden Jahre. Über die verschiedenen Wasserstoff-Produktionsverfahren und -Farben informiert dieser Grundlagenbeitrag.

PEM-Elektrolyse als Basis

"Wir freuen uns sehr über die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit Lhyfe, um die grüne Wasserstoffrevolution in ganz Europa voranzutreiben", sagte Andy Marsh, CEO von Plug Power. "Das Team von Lhyfe hat kühne Ambitionen und Fähigkeiten, die sich mit unserer eigenen Vision für eine dekarbonisierte Zukunft decken, und ist in der Lage, die Wasserstoffinfrastruktur schnell zu erweitern. In Nordamerika haben wir bereits einen robusten Wasserstoff-Highway mit 165 Wasserstofftankstellen und stationärer Stromversorgung für Unternehmen und Institutionen aufgebaut - ein Erfolg, den wir in Europa wiederholen wollen."

Plug Power ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Abnehmer von Flüssigwasserstoff und seit mehr als 10 Jahren in Europa präsent. Das Unternehmen hat bereits Wasserstoffanwendungen bei wichtigen europäischen Industrieunternehmen, Logistikkunden und Fahrzeugherstellern eingeführt, einschließlich seines Joint Ventures mit Renault namens HYVIA. Zudem seien bereits Wasserstoff-Anlagen auf Basis der Protonenaustausch-Elektrolyse (PEM) in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Portugal installiert worden.

Die PEM-Technologie soll auch die Grundlage für die Erzeugung von Wasserstoff im Rahmen des Joint Ventures werden. Hier erfahren Sie die Hintergründe zur PEM-Elektrolyse.

 

60 Projekte in Europa

"Wir sind sehr stolz auf das Vertrauen, das ein Akteur wie Plug Power in unsere Entschlossenheit und unsere Fähigkeit hat, absolut sauberen Wasserstoff zu produzieren", sagte Matthieu Guesné, CEO und Gründer von Lhyfe. "Dank dieser Partnerschaft werden wir die Technologie von Plug Power nutzen können, um zahlreiche Wasserstoffproduktionsanlagen an Land und auf See in Europa, aber auch in Nordamerika zu errichten."

Lhyfe produziert grünen Wasserstoff im industriellen Maßstab in direkter Verbindung mit Windparks. Im Jahr 2022 soll die weltweit erste Offshore-Produktionsstätte für erneuerbaren Wasserstoff auf dem Offshore-Testgelände SEM-REV in Betrieb gehen. Aktuell arbeitet Lhyfe in Europa nach eigenen Angaben an rund 60 Projekten für Mobilität und Industrie.

Die neue Initiative sei in erster Linie für Anwendungen im Bereich der On- und Off-Road-Mobilität gedacht. Allerdings wollen die beiden Parteien auch eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer Offshore-Wind-Elektrolyseanlagen in den USA in Betracht ziehen.

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