Themenbereich Service & Standorte CHEMIE TECHNIK

Service & Standorte

Immer mehr Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind in Industrieparks organisiert. Standort- und technische Services werden für die Betreiber immer wichtiger. Beiträge dazu sowie zur Weiterbildung und zu Events finden Sie in der Rubrik Service & Standorte.

Aktualisiert: 31. Mai. 2024 | 11:00 Uhr
Sicherheitstechnische Einrichtungen Heizung
Zurück zu den Wurzeln

Kalibrieren von Messgeräten unter Effizienz- und Qualitätsdruck

Messgeräte zu kalibrieren ist ein notwendiges Übel: Prozesse müssen dazu unterbrochen werden, und es entstehen zusätzliche Kosten. Und oft wird Kalibrieren im Anlagenbetrieb als eine zweitrangige Aufgabe betrachtet, die man „irgendwie“ nebenbei erledigt. Doch die Haltung ändert sich.Weiterlesen...

30. Apr. 2024 | 12:41 Uhr
Der chinesische Chemiekonzern Wanhua Chemical hat im spanischen Cornellà de Llobregat, nahe Barcelona, ein R&D-Center eröffnet. Es soll vornehmlich der technischen Kundenbetreuung in den Bereichen Feinchemikalien und Werkstoffindustrie dienen. Der am 24. April 2024 eröffnete Standort in Spanien ist das zweite Forschungs- und Entwicklungszentrum des chinesischen Konzerns in Europa. Bereits 2008 entstand im ungarischen GödöllÖ ein R&D-Center, wo sich das Chemieunternehmen auf Polyurethan fokussiert. In Cornellà de Llobregat soll unter anderem zu Beschichtungen, Klebstoffen und biosynthetischen Anwendungen geforscht werden. Die beiden Zentren sollen sich gegenseitig in Bezug auf nachgelagerte Industrien und ihre geografische Lage strategisch ergänzen. Während der ungarische Standort den mitteleuropäischen Raum Richtung Osten öffnet, profitiert der spanische von der Nähe zu Frankreich, Nordafrika und dem Zugang zum Mittelmeer im Allgemeinen. Wanhua Chemical zufolge hat das R&D-Center in Cornellà de Llobregat Kooperationen mit lokalen Forschungseinrichtungen aufgebaut, darunter die Universität Barcelona, die Polytechnische Universität von Katalonien, die Autonome Universität von Katalonien und das Katalanische Institut für Chemische Forschung.
Chinesische Investition in Spanien

Wanhua Chemical eröffnet R&D-Center nahe Barcelona

Der chinesische Chemiekonzern Wanhua Chemical hat im spanischen Cornellà de Llobregat, nahe Barcelona, ein R&D-Center eröffnet. Es soll vornehmlich der technischen Kundenbetreuung in den Bereichen Feinchemikalien und Werkstoffindustrie dienen.Weiterlesen...

24. Apr. 2024 | 14:55 Uhr
Der Elektrolyseur-Hersteller Sunfire führt eine Front-End-Engineering-Studie (FEED) für eine Wasserstoffanlage durch. Sie soll Betriebsparameter, Standortanforderungen und Ausführungsrichtlinien für einen 500-MW-Druck-Alkali-Elektrolyseur definieren. Neben diesem ergänzt laut Sunfire eine Solar- und Windkraftanlage das Projekt, das 2028 in Betrieb gehen soll. Der genaue Standort wurde noch nicht bekanntgegeben. Das aus erneuerbaren Energien gewonnene Gas soll für die Anwendung in Raffinerien und die Produktion von Ammoniak eingesetzt werden. Die in Zusammenarbeit mit den EPC-Integrationspartnern durchgeführte FEED-Studie soll als Grundlage zur finalen Investitionsentscheidung dienen. Automatisierte Serienproduktion. 2023 startete Sunfire mit der automatisierten Serienproduktion von Druck-Alkali-Elektrolyseuren, derzeit verzeichnet das Dresdner Unternehmen einen Auftragsbestand von 700 MW Elektrolyse-Kapazität. „Durch die Projekte, die wir in diesem Jahr verwirklichen, etablieren wir ein strategisches und effizientes Partnernetzwerk. Gleichzeitig sammeln wir Erfahrungen, die es uns ermöglichen, Elektrolyseure in Größenordnungen von mehreren hundert Megawatt bereitzustellen“, so Sunfires CEO Nils Aldag, der Europa eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung von grünen Wasserstofflösungen attestiert. Ihm zufolge erreichen erste 100-MW-Projekte ihre finalen Investitionsentscheidungen.
Front-End-Engineering-Studie für Druck-Alkali-Elektrolyseur

Sunfire führt FEED-Studie für Wasserstoffanlage durch

Der Elektrolyseur-Hersteller Sunfire führt eine Front-End-Engineering-Studie (FEED) für eine Wasserstoffanlage durch. Sie soll Betriebsparameter, Standortanforderungen und Ausführungsrichtlinien für einen 500-MW-Druck-Alkali-Elektrolyseur definieren.Weiterlesen...

05. Apr. 2024 | 13:15 Uhr
Zum 1. April 2024 hat Ineos petrochemische Anlagen von Total Energies im südfranzösischen Lavéra, rund 50 km westlich von Marseille gelegen, erworben. Die Übernahme umfasst unter anderem ein Aromaten- und ein Polypropylengeschäft sowie den größten Steamcracker Europas und weitere Infrastrukturanlagen. Konkret ging es bei der Transaktion um die Gemeinschaftsunternehmen Naphtachimie, das vor Ort einen Steamcracker mit einer Jahreskapazität von 720.000 t betreibt, sowie Appryl mit dem Polypropylengeschäft (300.000 t jährlich) und Gexaro mit dem Aromatengeschäft (270.000 t jährlich). Auch das Joint Venture 3TC und seinen Naphthaspeicher vor Ort hat Ineos vollständig übernommen. Die Akquise umfasst zudem die südlichen Abschnitte des Ethylen-Pipelinenetzes von Total Energies, die von Lavéra in die Region Lyon führen. Ineos beabsichtigt, die petrochemischen Geschäftsbereiche, Vermögenswerte und Infrastrukturen von Naphthachimie, Appryl und Gexaro vollständig in den Geschäftsbereich Ineos Olefins & Polymers South in Lavéra zu integrieren. Gexaro befindet sich auf dem Gelände der Raffinerie Lavéra und wird weiterhin von Petroineos betrieben. Xavi Cros, CEO von Ineos Olefins & Polymers South, sieht in der Übernahme eine Stärkung des französischen und südeuropäischen Geschäfts des Konzerns sowie eine Verbesserung seiner Wettbewerbsfähigkeit.
Übernahme in Südfrankreich

Ineos erwirbt petrochemische Anlagen von Total Energies

Zum 1. April 2024 hat Ineos petrochemische Anlagen von Total Energies im südfranzösischen Lavéra erworben. Die Übernahme umfasst unter anderem ein Aromaten- und ein Polypropylengeschäft sowie den größten Steamcracker Europas und weitere Infrastrukturanlagen.Weiterlesen...

03. Apr. 2024 | 13:42 Uhr
Instandsetzung von einem Rohrbündel-Wärmetauscher bei Bilfinger in Frankfurt; Industriedienstleistung, Akquisition, Fluor, Stork, Niederlande, Belgien, Transaktion
Industriedienstleistungsgeschäft von Fluor

Bilfinger schließt Akquisition von Stork ab

Bilfinger expandiert durch die abgeschlossene Akquisition des Industriedienstleistungsgeschäfts von Fluor in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Die Transaktion umfasst 2.700 Mitarbeitende und einen Umsatz von rund 530 Mio. Euro.Weiterlesen...

03. Apr. 2024 | 10:17 Uhr
Anfang April 2024 will Leschaco im niederländischen Moerdijk ein Chemielogistikzentrum eröffnen. Die über multimodale Verkehrsanbindungen verfügende Anlage liegt zwischen den Hochseehäfen Rotterdam und Antwerpen sowie in der Nähe von Rhein und Maas. Auf einer Fläche von 29.000 qm2 bietet das Lager in fünf Abschnitten Platz für rund 45.000 Paletten. Vier Abschnitte sind mit CO2-Löschanlagen für die Lagerung von Gefahrgut ausgestattet, während im fünften Abschnitt ESFR-Sprinkler für Stückgut verbaut wurden. „Wir freuen uns, mit der Eröffnung unseres neuesten Gefahrgutlagers die Präsenz von Leschaco in der Kontraktlogistik weiter auszubauen“, kommentiert Constantin Conrad, CEO von Leschaco. Die Anlage ist mit Sonnenkollektoren auf dem Dach ausgestattet, die einen Teil des Strombedarfs decken. Zudem verfügt sie dem Unternehmen zufolge über eine elektrische Fußbodenheizung, LED-Beleuchtung und die höchsten Gebäudestandards für die Isolierung. Die Nähe zum Hafen von Moerdijk soll Transportmöglichkeiten mit Binnenschiff und Bahn ermöglichen, zusätzlich gibt es Ladestationen für Elektrofahrzeuge. „Dieses strategisch günstig gelegene Lager ermöglicht es uns, unsere globalen Kunden in verschiedenen Industriezweigen wie der Chemie-, Gesundheits-, Automobil-, Industriematerial- und Konsumgüterbranche individuell zu unterstützen“, so Sebastian Haebler, Head of Global Contract Logistics bei Leschaco.
Niederlande: Logistikzentrum in Hafennähe

Leschaco kündigt Eröffnung eines Chemielagers an

Anfang April 2024 will Leschaco im niederländischen Moerdijk ein Chemielogistikzentrum eröffnen. Die über multimodale Verkehrsanbindungen verfügende Anlage liegt zwischen den Hochseehäfen Rotterdam und Antwerpen sowie in der Nähe von Rhein und Maas.Weiterlesen...

26. Mär. 2024 | 11:37 Uhr
Die BASF hat am chinesischen Verbundstandort Zhanjiang mit dem Bau einer Methylglykol-Anlage begonnen, die MDG, MTG, MTEG und PEO herstellen soll. Sie soll 2025 in Betrieb gehen und die wachsende Nachfrage nach Bremsflüssigkeiten in der Region bedienen. MTG ist der Hauptrohstoff für die Herstellung moderner Bremsflüssigkeiten, die in der Automobilindustrie verwendet werden. Die kommende Produktionsstätte in Zhanjiang ist auf eine Jahreskapazität von 46.000 t ausgelegt, sie „wird die einzige vollständig rückwärtsintegrierte Methylglykol-Anlage in einen Steamcracker in China sein und den schnell wachsenden Markt für Bremsflüssigkeiten bedienen“, so Bir Darbar Mehta, Senior Vice President, Petrochemicals Asia Pacific, BASF. Darbar Mehta zufolge wird die Anlage durch den Einsatz von BASF-Prozesstechnologie Produkte liefern, die den Bedürfnissen des nachgelagerten Geschäfts des Konzerns und seiner Kunden gerecht werden. „Die Kapazitätserweiterung unterstreicht unser Engagement für die aufstrebende asiatische Automobilindustrie, insbesondere in China, wo die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten kontinuierlich steigt“, ergänzt Matthias Lang, Vice President, Business Management Fuel & Lubricant Solutions Asia Pacific and Performance Chemicals Greater China, BASF.
Produktion von MDG, MTG, MTEG und PEO

BASF beginnt mit dem Bau einer Methylglykol-Anlage in China

Die BASF hat am chinesischen Verbundstandort Zhanjiang mit dem Bau einer Methylglykol-Anlage begonnen, die MDG, MTG, MTEG und PEO herstellen soll. Sie soll 2025 in Betrieb gehen und die wachsende Nachfrage nach Bremsflüssigkeiten in der Region bedienen.Weiterlesen...

07. Mär. 2024 | 07:59 Uhr
Sensor mit der schwedischen und dänischen Flagge
Weitere Expansion in Skandinavien

Vega eröffnet Tochtergesellschaften in Schweden und Dänemark

Bisher war Vega in Schweden und Dänemark über lokale Händler vertreten, das soll sich mit den neuen Tochtergesellschaften nun ändern. Der Standort in Dänemark hat die Arbeit am 1. März 2024 aufgenommen, der schwedische Standort folgt am 1. April 2024.Weiterlesen...

Aktualisiert: 14. Feb. 2024 | 09:27 Uhr
Vivek Rajannan Palanisamy ist Leiter der indischen Niederlassung von Icotek in Bangalore; Tochtergesellschaft, Kabelmanagement
Baden-württembergischer Kabelmanagementspezialist expandiert

Icotek gründet neue Niederlassung in Indien

Icotek gibt bekannt, eine neue Tochtergesellschaft in Indien gegründet zu haben – die Niederlassung in Bangalore soll Vivek Rajannan Palanisamy leiten. Außerdem richtet das Unternehmen seine Geschäftsführung neu aus.Weiterlesen...

Aktualisiert: 29. Dez. 2023 | 06:36 Uhr
Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH
Advertorial

CeChemNet - Central European Chemical Network

Fünf ostdeutsche Chemiestandortbetreiber haben sich zu CeChemNet (Central European Chemical Network) zusammengeschlossen. Ergänzt wird die Partnerschaft durch die Beteiligung des Landesverbands Nordost des Verbands der Chemi­schen Industrie e.V. (VCI).Weiterlesen...